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Enerige & Management > Fusion - Arge Netz Energie und Gesy stehen vor Fusion
Bild: Joachim Wendler / Fotolia
FUSION:
Arge Netz Energie und Gesy stehen vor Fusion
Das Zusammengehen zwischen Arge Netz Energie mit der Green Energy Systems (Gesy) ist insbesondere nach dem Trianel-Ausstieg schon seit Monaten erwartet worden.
 
​Wie E&M aus Unternehmenskreisen erfuhr, fusionieren zum 1. Januar 2019 die Arge Netz Energie aus Husum und die Green Energy Systems GmbH (Gesy) mit Sitz in Berlin. Nach einer Übergangszeit soll das Unternehmen allein unter dem Namen Arge Netz Energie am Markt präsent sein.

Der deutsche Markt für die Direktvermarktung von Strom aus EEG-Anlagen ist damit wieder in Bewegung geraten: Zu Wochenanfang hat der norwegische Equinor-Konzern (ehemals Statoil) das Handelshaus Danske Commodities übernommen, das hierzulande lange Zeit zu den führenden Anbietern beim Direktvermarktungsgeschäft gezählt hat.

Der Arge-Netz-Energie-Gesy-Zusammenschluss, für den noch die letzten Verträge unterzeichnet werden müssen, ist keine so große Überraschung: Auf der letztjährigen Husumer Windmesser im September 2017 hatten beide Unternehmen ein „starkes Bündnis“ angekündigt. Ein paar Wochen zuvor, Anfang Juli 2017, hatte die Arge Netz nach einem Votum ihrer Gesellschafterversammlung angekündigt, mit dem neuen Tochterunternehmen Arge Netz Energie ins Vermarktungsgeschäft einzusteigen.

Trianel-Verkauf machte den Weg frei

Den Weg zu diesem „starken Bündnis“ hatte zu Beginn dieses Jahres die Trianel mit ihrem Entschluss frei gemacht, ihren 24,9-prozentigen Anteil zu verkaufen. Dass Stadtwerke-Netzwerk aus Aachen hatten 2010 zusammen mit mehreren bekannten Windkraftprojektierern wie beispielsweise Energiekontor, Boreas oder Enova die Gesy aus der Taufe gehoben.

Seit 2016 hatte Trianel, die mit eigener Mannschaft selbst aktiv im Direktvermarktungsgeschäft aktiv ist, mit Gesy vor allem bei der Kundenakquise und -betreuung zusammengearbeitet. Käufer des 24,9-Prozent-Paketes sind aus dem Kreis der bisherigen Gesy-Gesellschafter die Enertrag AG, Agrowea GmbH & Co. KG, VSB Holding GmbH, die österreichische WEB Windenergie AG sowie der Windkraftunternehmer Erich Preißler gewesen.

Arge Netz Energie will selbst in Direktvermarktung einsteigen

Die Expertise und die Kontakte von Gesy wird Arge Netz Energie nutzen, um mit Beginn des kommenden Jahres selbst in die Vermarktung einzusteigen – auch ein Schritt, der bereits im vergangenen Jahr angekündigt worden ist. Bislang hatte die Arge Netz, sozusagen die Dachgesellschaft, für ihre mittlerweile rund 350 Mitglieder mit einer Erzeugungsleistung von annähernd 4000 MW Ausschreibung für die Direktvermarktung organisiert. Die Arge-Netz-Mitglieder konnten sich dann für die Angebote entscheiden, die ihnen am meisten zusagten.

Einen Teil des Erzeugungs-Portfolio der eigenen Mitglieder will Arge Netz Energie künftig selbst vermarkten. Wie hoch dieser Anteil sein wird, darüber rätselt zurzeit der Markt. Die reine Zahl, heißt in der Arge Netz-Zentrale in Husum, sei eher zweitrangig: „Wichtig ist uns vielmehr, dass die Ökostromerzeuger das Direktvermarktungsgeschäft in die eigenen Hände übernehmen.“

 
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Dienstag, 10.07.2018, 16:35 Uhr