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Enerige & Management > Wasserstoff - Baywa Re untersucht Wasserstoff-Potenzial für Solarpark
Bild: Fotolia
WASSERSTOFF:
Baywa Re untersucht Wasserstoff-Potenzial für Solarpark
In einem Pilotprojekt mit dem niederländischen Netzbetreiber Alliander testet die Baywa Re, wie eine lokale Wasserstoffproduktion dem Erzeugungsprofil einer Solaranlage folgen kann.
 
Die Unterschrift unter den Vertrag zum Betrieb des Wasserstoff-Pilotprojekts „SinneWetterstof“ haben die Projektpartner nun gesetzt, wie Baywa Re am 21. Oktober mitteilt. Dazu zählen die Baywa Re, ihre niederländische Tochtergesellschaft „GroenLeven“ und Alliander, der größte Netzbetreiber der Niederlande.

Der Elektrolyseur hat eine Anschlussleistung von 1,3 MW, wie eine Sprecherin von Baywa Re gegenüber E&M mitteilte. Er werde von Alliander direkt an den 50-MW-Solarpark gebaut, den Groen Leven im Spätsommer dieses Jahres in Ooesterwolde im Norden der Niederlande fertiggestellt hat. Die Inbetriebnahme des Elektrolyseurs sei für Ende 2021 angesetzt. Laut Baywa Re ist es eines der ersten Wasserstoff-Pilotprojekte, die durch einen angrenzenden Solarpark gespeist werden.

Die Partner wollen im Projekt untersuchen, wie sich die flexible Last des Elektrolyseurs in Zeiten hoher Erneuerbaren-Einspeisung nutzen lässt, um das Stromnetz zu entlasten. Willem de Vries, Project Manager Large Projects bei Groen Leven, dazu: „Einen Wasserstoff-Elektrolyseur in einem Solarpark anzusiedeln, ermöglicht es uns, unschätzbare Einblicke in die dezentrale und erneuerbare Wasserstoffproduktion als speicherbare Energieform zu gewinnen, die die Überlastung der Netze erheblich reduzieren könnte.".

Von dem smarten Einsatz von Elektrolyseuren versprechen sich die Unternehmen neben der Netzentlastung auch mehr Erneuerbare-Energien-Anlagen ans Netz anschließen zu können. Zudem wollen die Partner Erfahrungen im Betrieb eines Elektrolyseurs hinsichtlich Steuerung, Regelbarkeit und Sicherheit sammeln. 
 
Der 50-MW-Solarpark in Ooesterwolde (Niederlande) ist im Spätsommer 2020 in Betrieb gegangen. Er soll ab Ende 2021 den Strom für das Wasserstoff-Pilotprojekt „Sinnewetterstof“ liefern
Bild: Baywa Re

 

 
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