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REGENERATIVE:
Dünnschicht-Produktion in Sachsen steigt weiter
Die Avancis GmbH hat am 14. Oktober im sächsischen Torgau eine neue Fertigung für Dünnschicht-Solarmodule in Betrieb genommen.
 

In dem Werk mit einer jährlichen Produktionskapazität von zunächst 20 MW werden Solarzellen aus dem Halbleitermaterial Kupfer-Indium-Diselenid (CIS) hergestellt, teilte das Unternehmen mit. Avancis ist ein Joint Venture der Shell Erneuerbare Energien GmbH und der Saint-Gobain Glass Deutschland GmbH, einer Tochtergesellschaft des französischen Glas-Herstellers. "Wir haben unsere langjährige Produktionserfahrung aus der 3-Megawatt CIS-Fabrik in Camarillo im US-Bundesstaat Kalifornien und der Entwicklung in München in das Design des Produktes und des Werkes einfließen lassen", sagte Hartmut Fischer, CEO von Avancis. Die siliziumfreien Dünnschichtmodule mit einem Wirkungsgrad von 11 Prozent sind laut Shell besonders für städtische Bereiche geeignet, da sie sich aufgrund ihrer ebenmäßig schwarzen Beschaffenheit unauffällig in Gebäude integrieren lassen.

Unabhängig davon hat die Signet Solar Inc. mit Sitz im kalifornischen Palo Alto am 14. Oktober im Mochau bei Dresden mit der Serienfertigung von großflächigen Dünnschicht-Solarmodulen begonnen. Die ersten 5,7 m2 großen Module, die speziell für den Einsatz in Solarparks ausgelegt sind, wurden bereits im Mai produziert. Die Dünnschicht-Technologie für die Herstellung erwarb Signet Solar von der US-Firma Applied Materials. Die jährliche Produktionskapazität in Mochau liegt derzeit bei 20 MW und soll bis Jahresende 2009 auf 130 MW ausgebaut werden. Weitere Fertigungslinien plant das 2006 gegründete US-Unternehmen in den USA und in Asien.


 
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Mittwoch, 15.10.2008, 09:22 Uhr