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GASMARKT:
Eon-Gaspreise steigen auch zur Sommerzeit
Zeitgleich erhöhen die Regionalversorger des Eon-Konzerns Avacon, Bayern, EAM, E.DIS, Hanse und Westfalen-Weser zum 1. August ihre Gaspreise.
 
Die Unternehmen werden die so genannten Arbeitspreise um Beträge zwischen 0,58 und 0,67 Cent pro Kilowattstunde (einschließlich Mehrwertsteuer) heraufsetzen. Unisono betonen sie, dass sie mit dieser Erhöhung lediglich die ihnen von ihren Vorlieferanten berechneten Bezugskosten weitergeben. Die Kostenbelastung für die Endverbraucher durch die Eon-Regionalgesellschaften steigt je nach Abnahmemenge zwischen 8 und 14 %.

Die Eon Westfalen Weser, in deren Versorgungsgebiet sich Verbraucher bereits seit Herbst vergangenen Jahres massiv Preiserhöhungen widersetzt hatten, verbindet die erneute Anhebung mit einen Zugeständnis an diese Widerstände: Das Unternehmen wäre nach eigenen Angaben aufgrund seiner Bezugspreise gezwungen gewesen, „die Erdgaspreise für seine rund 65 000 Gaskunden zum 1. August nach heutigem Stand um maximal 0,60 Cent/kWh netto zu erhöhen.“ Es berücksichtigt bei der Anpassung jedoch das Ergebnis eines Gutachtens der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wibera, „das einen um 0,06 Cent/kWh geringfügig zu hohen Erdgaspreis bei Eon Westfalen Weser testiert hatte“. Die Regionalgesellschaft erhöht deshalb den Erdgaspreis netto nur um 0,54 Cent/kWh, einschließlich Mehrwertsteuer also um 0,63 Cent/kWh erhöht. Außerdem kündigte das Unternehmen mit „erdgas.fix“ zum 1. Oktober ein Festpreisangebot mit einem Jahr Laufzeit an. Die Eon Avacon bietet ihren Kunden ebenfalls zum 1. Oktober das Festpreisprodukt „ErdgasConstant“ mit einer Laufzeit von zwölf Monaten an.Auch Eon Bayern denkt nach Angaben eines Sprechers über eine Festpreisofferte ab kommendem Herbst nach.

Verbraucherzentralen halten indes an ihrem Kurs fest, Gasverbrauchern zu empfehlen, die Erhöhungen nicht zu akzeptieren und die geforderten Abschlagszahlungen an die Gasversorger zu kürzen. Eine Trendwende bei den Eneergiepreisen sei nicht in Sicht, erklärte die norddeutschen Eon Hanse stellvertretend  für alle reginalen Konzernschwestern und dämpfte damit Hoffnungen auf bald sinkende Gaspreise.

 
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Mittwoch, 06.07.2005, 12:43 Uhr