• Vorreiter-Unternehmen für Klimaschutz-Initiative gesucht
  • Ökostromlücke von 10 Prozent für 2030 prognostiziert
  • Thomas Zaremba wechselt von Jena nach Rudolstadt
  • Bürger entscheiden für Solarpark bei Sinzing
  • "Jede vermiedene Tonne Treibhausgase zählt"
  • Hamburg Energie und Wärme Hamburg fusionieren
  • Geothermienutzung zur Wärmebereitstellung in Deutschland
  • An allen Enden fester
  • OGE arbeitet mit Lkw-Herstellern zusammen
  • Verbände fordern mehr Hilfen bei Effizienz-Projekten
Enerige & Management > Windkraft Offshore - Iberdrola entscheidet sich für MHI Vestas
Bild: Fotolia.com, zentilia
WINDKRAFT OFFSHORE:
Iberdrola entscheidet sich für MHI Vestas
Der spanische Energiekonzern hat für seinen zweiten Offshore-Windpark in der Ostsee Anlagen mit jeweils mit 9,5 MW Leistung bei einem Rotordurchmesser von 174 Metern ausgewählt.
 
Der spanische Iberdrola-Konzern wird für seinen zweiten Offshore-Windpark in der Ostsee Windturbinen von MHI Vestas einsetzen. Nach einer Mitteilung des dänisch-japanischen Jointventures werden die Iberer wohl 52 Anlagen von Typ V174-9.5 MW mit einer Leistung von jeweils 9,5 MW für das Projekt Baltic Eagle bestellen.

Bei dem 476-MW-Projekt vor Rügen wird MHI Vestas eine Premiere feiern, und zwar haben die Entwicklungsingenieure bis dahin den Rotordurchmesser um zehn auf dann 174 Meter erhöht. Diese Entwicklung ist ein weiteres Indiz dafür, dass die wenigen Hersteller von Offshore-Windturbinen alles daran setzen, die Effizienz ihrer "Bestandsanlagen" zu erhöhen. Bestandsanlagen deshalb, weil sowohl MHI Vestas als auch Marktführer Siemens Gamesa längst an leistungsstärkeren Anlagen mit deutlich mehr als 10 MW Leistung arbeiten.

Für MHI Vestas wird Baltic Eagle nach den beiden Hochseewindparks Borkum Riffgrund 2 und Deutsche Bucht in der Nordsee der dritte Auftrag in deutschen Gewässern sein. Branchenexperten gehen davon aus, dass auch der belgische Entwickler Parkwind sich für sein erstes deutsches Offshore-Windprojekt überhaupt für Maschinen von MHI Vestas entscheiden wird. Die Belgier hatten bislang bei all ihren Projekten vor der heimischen Küste auf Anlagen von MHI Vestas zurückgegriffen.

Nach vorliegenden Informationen wird Iberdrola, die für Baltic Eagle bei der Auktion im vergangenen Jahr den Zuschlag erhalten hatten, die 52 Anlagen wohl in den Jahren 2022 und 2023 errichten und sukzessive in Betrieb nehmen. Bei ihrem ersten Ostsee-Projekt hatten die Spanier noch Adwen-Anlagen mit einer Kapazität von 5 MW errichtet. So gesehen bedeutet die Wahl der V174-9.5 MW einen Größensprung.

 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 2.98
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Montag, 11.02.2019, 14:11 Uhr