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Bild: pxl.store / Fotolia
PHOTOVOLTAIK:
Vattenfall und Frankfurt Energy vermarkten Solar und Speicher
Die Erprobung neuer Vermarktungswege für regenerative Erzeugung und Stromspeicher ist Zweck der künftigen Zusammenarbeit zwischen Vattenfall und Frankfurt Energy.
 
Für einen in Kürze in Betrieb gehenden 1 MW-Speicher eines 2,8-MW-Solarparks der Frankfurt Energy Gruppe (FEH) werde Vattenfall künftig die Vermarktung übernehmen. Das teilen beide Unternehmen mit. Zunächst gehe es dabei um die Primärregelleistung.

Darüber hinaus möchten beide Partner gemeinsam „Varianten in der Vermarktung der Kombination aus erneuerbarer Erzeugung und Speicherkapazität“ erproben. Christine Lauber, Director Sales & Origination der Vattenfall Energy Trading GmbH nennt die „zeitliche Anpassung der Produktion des Solarparks je nach Preisanreiz auf dem Spotmarkt, die Regelleistungsvermarktung mit kombiniertem Einsatz beider Asset-Arten, die Einhaltung einer An- oder Abfahrrampe des Parks oder die Glättung von Leistungsspitzen“ als Beispiele.

Als Grund für die Anstrengungen nennen die Unternehmen sinkende Fördersätze für erneuerbare Energien. Die Erzeugung aus diesen Quellen sei bislang von dem Anspruch auf Zahlungen aus dem EEG geprägt. Bei Ausschreibungen zeige sich jedoch, dass es einen Trend zu sinkenden Vergütungen gebe. Man fürchte, dass Neuanlagen als Ergebnis dessen künftig ohne finanzielle Förderung auskommen müssen.

„Der sich weiter fortsetzende Trend zu sinkenden Vergütungen für die Erzeugung von erneuerbarem Strom eröffnet neue Chancen, die weit über die gemeinsame Nutzung der lokalen Infrastruktur wie Netzanschluss, bauliche Einrichtungen oder Trafos hinausgehen", sagte FEH-Geschäftsleiter Dirk Göhringer.

Die Frankfurt Energy Holding GmbH entwickelt, errichtet, betreibt und wartet seit 2004 PV-Anlagen in Deutschland. Bislang habe das Unternehmen 91 Solarparks mit einer Gesamtleistung von 163 MW fertiggestellt.

 
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