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Enerige & Management > Unternehmen - Alpiq strukturiert um
Bild: Alpiq 2000-2015
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Alpiq strukturiert um
Künftig wird es beim Schweizer Energiekonzern Alpiq drei neue Geschäftsbereiche geben. Das Unternehmen will mit dem Schritt die Grundlage für künftiges Wachstum legen.
 
Alpiq wird sich künftig in den drei Geschäftsbereichen "Digital & Commerce", "Industrial Engineering" und "Building Technology & Design" nach industrieller Logik engagieren, erklärt das Unternehmen. Man richte sich mit dem Schritt entlang der neuen Kundenbedürfnisse aus und schaffe die Strukturen, die es braucht, künftig weiter zu wachsen.

Hintergrund des Schritts des schweizer Konzerns sind gefallene Großhandelspreise. Reinen Stromproduzenten ohne eigenes Verteilnetz und ohne Zugang zu Endkunden sei ein wirtschaftlicher Betrieb in der Stromerzeugung mittels Wasser- und Kernkraft in der aktuellen Situation nicht möglich. 2015 etwa sank der Umsatz der Alpiq-Gruppe gegenüber dem Vorjahr von 8,058 auf 6,715 Mrd. Franken. 2016 war nur noch ein Umsatz von 6,08 Mrd. Franken zu verzeichnen (1 Schweizer Franken = 0,9348 Euro, Kurs vom 6. März 2017). Zudem gibt es für Aktionäre für 2016 erneut keine Dividende.

Drei neue Bereiche

Im Geschäftsbereich "Digital & Commerce" will Alpiq eigene Kraftwerke, dezentrale Erzeuger und die erneuerbaren Energien Dritter im Zuge der Digitalisierung optimieren. Hier werde man sich auf die Weiterentwicklung "künstlicher, selbstlernender Intelligenz konzentrieren, um künftig alle flexiblen und dezentralen Lösungen im Energiebereich zu optimieren und zu vernetzen", schreibt das Unternehmen. Auch Handel und Verkauf sind mit eingeschlossen.

"Industrial Engineering" umfasst den Kraftwerksbau, -betrieb und -rückbau sowie den Industrieanlagenbereich und die erneuerbaren Energien. Im Fokus stehen dezentrale Energieerzeugungssysteme inklusive solarthermischer Anlagen sowie der Betrieb und Unterhalt anderer thermischer Kraftwerke. Zum anderen beinhaltet dieser Geschäftsbereich das Engineering, mit dem Alpiq die individuellen Bedürfnisse von Industriekunden im Energiebereich abdecken möchte.

Der "Building Technology & Design"-Bereich umfasst die Gebäudetechnik. Alpiq bietet bereits jetzt energieeffiziente Komplettlösungen, auch im Bereich Smart Home oder Smart Building. Das Unternehmen verweist darauf, dass die umliegenden Märkte in Deutschland, Italien und Österreich auf diesen Gebieten bereits gezielt ausgebaut werden. Auch der größte Schweizer Solarspezialist, Helion Solar, sowie die gesamte Mobilitätsinfrastruktur von Alpiq sind integrierter Bestandteil dieses Geschäftsbereichs und werden weiter vorangetrieben. Zudem werden die internationalen Infrastrukturprojekte im öffentlichen Verkehr durch diesen Geschäftsbereich realisiert.

Öffnung für Investoren

Zudem sollen 2018 ausgewählte Geschäftsbereiche für Investoren geöffnet werden. Alpiq behält dabei die Kontrolle über die drei beschriebenen Bereiche. So werde ein Zugang zu profitablen Dienstleistungsgeschäften und zu stabilen Renditen aus dem Geschäft mit erneuerbaren Energien geschaffen.

 
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Montag, 06.03.2017, 12:44 Uhr