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BILANZ:
Bosch-Ergebnis bricht ein
Trotz einer Umsatzsteigerung hat der Bosch-Konzern im Geschäftsjahr 2012 einen deutlichen Einbruch beim Vorsteuerergebnis verbucht.
 
Wie das Unternehmen am 23. Januar mitteilte, erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 % auf 52,3 Mrd. Euro. Die "verhaltene Umsatzentwicklung sowie Sonderabschreibungen und Verluste im schwierigen Photovoltaikgeschäft in Höhe von voraussichtlich rund 1 Mrd. Euro hatten deutliche Rückwirkungen auf die Ertragslage", heißt es bei Bosch. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (Ebit) liege den vorläufigen Zahlen nach bei rund 2 % des Umsatzes, also bei etwa 1,046 Mrd. Euro. Im Jahr 2011 hatte der Konzern noch ein Ebit von 2,7 Mrd. Euro ausgewiesen, das allerdings ebenfalls unter dem Vorjahreswert von 3,181 Mrd. Euro lag. „Grund ist der massive Preisverfall im Photovoltaik-Markt von bis zu 40 %, den Bosch, wie die Branche, auf der Kostenseite nicht auffangen konnte", teilte das Unternehmen bei der Vorlage der Geschäftszahlen 2011 im vergangenen April mit.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern zwar mit einem etwas besseren Umsatzwachstum, allerdings erwarte man kein "starkes" Wachstum. Als Reaktion auf das Marktumfeld hat Bosch Anfang Januar 2013 den neuen Unternehmensbereich Energie- und Gebäudetechnik geschaffen. Er umfasst die Aktivitäten der Geschäftsbereiche Security Systems, Thermotechnology und Solar Energy sowie die 2011 gegründete Tochtergesellschaft Bosch Energy and Building Solutions.

 
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Mittwoch, 23.01.2013, 15:43 Uhr