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Enerige & Management > Studien - Dena: Erneuerbare müssen Verantwortung übernehmen
Bild: Fotolia.com, alphaspirit
STUDIEN:
Dena: Erneuerbare müssen Verantwortung übernehmen
In einer am 11. Februar 2014 veröffentlichten Studie hat die Deutsche Energie-Agentur (Dena) den Bedarf an Systemdienstleistungen bis 2030 untersucht. Ihr liegt die Annahme zugrunde, dass sich die installierte Leistung der erneuerbaren Energien von 2013 bis 2033 annähernd verdreifachen wird.
 
Die Dena geht davon aus, dass bis zum Jahr 2033 insgesamt 172 GW aus Wind (onshore und offshore), Photovoltaik, Wasserkraft und Biomasse installiert sein werden. Im Zuge dieses massiven Ausbaus seien konventionelle Kraftwerke (2033: 73 GW aus Braunkohle, Steinkohle und Erdgas) künftig immer seltener am Netz und könnten nicht mehr wie bisher Systemdienstleistungen erbringen. Daher müssten dafür verstärkt dezentrale Erzeugungseinheiten oder Stromspeicher herangezogen werden, die überwiegend an das Verteilnetz angeschlossen seien.
Zu den Schlussfolgerungen der Studie gehört unter anderem die Erkenntnis, dass neue Konzepte zur Überwachung und Steuerung des Netzbetriebs benötigt werden, um die wachsende Menge an Mess- und Prognosedaten verarbeiten zu können. Darüber hinaus müssten die Zugangsvoraussetzungen zum Regelenergiemarkt weiterentwickelt werden. Außerdem empfiehlt die Dena bei der weiteren Netzplanung die Möglichkeiten zur Bereitstellung von Systemdienstleistungen aus dezentralen Anlagen zu berücksichtigen. Im Einzelfall könne die Einbindung von Solar- und Windparks zur Spannungshaltung kostengünstiger sein, als Investitionen in zusätzliche Netztechnik.
Auf der Grundlage der Netzentwicklungsplanung untersuchen die Autoren netzübergreifend alle Systemdienstleistungen, die für einen sicheren Netzbetrieb erforderlich sind. Sie bewerten Alternativen zur Bereitstellung von Momentanreserve, Regelleistung, Blindleistung, Kurzschlussleistung sowie zum Versorgungswiederaufbau und zur Betriebsführung und geben entsprechende Handlungsempfehlungen. Daher sieht die Energie-Agentur ihre Arbeit als „wichtige und zukunftsweisende Ergänzung zu der bestehenden Netzentwicklungsplanung“.
Zu den Rahmenbedingungen der Studie gehören die Annahmen, dass das heutige Niveau der Systemstabilität in Deutschland und Europa beibehalten wird und dass Deutschland seiner Systemverantwortung im europäischen Verbundsystem auch künftig im bisherigen Umfang nachkommt.
Die Studie und eine Zusammenfassung stehen hier   zum Download zur Verfügung.

 
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Dienstag, 11.02.2014, 17:36 Uhr