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Enerige & Management > Studien - Deutsche besonders kritisch bei E-Mobilität
Bild: JiSign, Fotolia
STUDIEN:
Deutsche besonders kritisch bei E-Mobilität
Die deutsche Bevölkerung sieht die Entwicklung der Elektromobilität extrem skeptisch: Nur 13 % können sich vorstellen, dass E-Autos in den nächsten zehn Jahren in der Überzahl sind.
 
 
Gar nur 7 % sehen eine Trendwende schon in den kommenden fünf Jahren, und ein Drittel glaubt, dass es niemals mehr Stromer als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor geben wird. Das ist das Ergebnis einer Studie des Energiekonzerns Eon und des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid. Danach haben die Deutschen die kritischste Einstellung zur Verkehrswende in ganz Europa. Nur in Osteuropa ist der Pessimismus ähnlich groß: In Tschechien glauben 15 % an die Trendwende in den nächsten zehn Jahren, in Ungarn sind es 14 %.

Südeuropa ist wesentlich positiver eingestellt: 43 % der Befragten in der Türkei sind überzeugt, dass die Stromautos in zehn Jahren das Rennen machen, in Italien sind es immerhin 37 %.

Als erstaunlich bewerten die Auftraggeber der Umfrage die Ergebnisse vor allem deshalb, weil auf dem Sektor E-Mobilität in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht worden seien: Ende 2018 hat es nach Angaben des Bundesverbandes der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft 16 000 Ladepunkte gegeben; das Modellangebot wird sich, so die Nationale Plattform für Elektromobilität, bis 2020 verdreifachen. Auch bei der Reichweite gebe es deutliche Steigerungen.

Karsten Wildberger, Vorstandsmitglied bei Eon, erklärte, auch der Energiewirtschaft mit ihrer Technik- und Netzwerkkompetenz komme bei dem Thema eine Schlüsselrolle zu. Und er gibt die Hoffnung nicht auf: „Im Zusammenspiel mit innovativen Angeboten der Automobilindustrie sowie staatlicher Anschubförderung können wir Deutschland vom Hinterherfahrer zum Vorausfahrer machen.“ Ein ganzheitlicher Ansatz bei der E-Mobilität sei wichtig, um die ambitionierten Ziele der Energiewende insgesamt zu erreichen.

Die Ergebnisse der Umfrage sind Teil der Studie „Wohnen in Europa“. Befragt wurden 10 000 Menschen in Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Rumänien, Schweden, Tschechien, Ungarn und der Türkei.
 

 
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Dienstag, 02.04.2019, 12:59 Uhr