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Enerige & Management > Smart Home - Die Zukunftstechnik zum Anfassen
Bild: Eon / Bernd Ducke
SMART HOME:
Die Zukunftstechnik zum Anfassen
In einer Modellwohnung im bayerischen Planegg erprobt und präsentiert Eon betriebsbereite Technologien für ein intelligentes Haus.
 
Küchengeräte, ein Fernseher, Heizkörperventile, Fenster- und Türsensoren, dazu eine Ladestation für ein Elektroauto und ein Blockheizkraftwerk: Das ist die Geräteausstattung der „smarten“ Modellwohnung, die Eon in der Gemeinde Planegg südlich von München eingerichtet hat. Das Zusammenspiel der verschiedenen Techniken will man hier gemeinsam mit Technologiepartnern testen, interessierte Kunden bekommen das Ganze im Gesamtsystem von Kundenberatern vorgeführt. Untersuchen wollen Eon und ihre Partner in der Musterwohnung beispielsweise die Sicherheit und die Zuverlässigkeit der unterschiedlichen Komponenten im alltäglichen Einsatz. Prüfen will man in der Praxis auch, wie leicht sich die einzelnen Geräte und das Gesamtsystem einrichten und bedienen lassen, und wie hoch die Lebensdauer der einzelnen Komponenten ist.

Starterpaket schon verfügbar
 
Für Privathaushalte hat Eon schon seit einiger Zeit ein Starterpaket für ein Smart-Home-System im Angebot. Zu dem so genannten eHome gehört zuerst eine zentrale Steuerungseinheit. Über diese werden die verschiedenen Komponenten datentechnisch miteinander vernetzt. Sie können dann über Funk sowohl im Haus als auch über das Internet oder über mobile Endgeräte angesteuert werden.

Als Komponenten, mit denen die Zentraleinheit kommuniziert, sind beispielsweise elektrische Schalter oder schaltbare Steckdosen verfügbar; ein DoppelTaster und zwei Funktionssteckdosen sind in dem Paket. Außerdem gehören dazu ein streichholzschachtelgroßer Fenster- oder Türkontakt sowie ein Feuchtesensor. Ergänzt werden kann es durch Heizkörperventile. Diese Sensoren und Aktoren steuert Telefunken zu dem Paket bei. Anwendungsschwerpunkte bei dem heute angebotenen System sind Heizung, Lüftung und Beleuchtung; bei der Beleuchtung können beispielsweise voreingestellte Lichtszenarien abgerufen oder das Licht beim Einschalten des Fernsehers gedimmt werden.

Auch der Herd wird in das Smart-Home-System eingebunden 
Bild: Eon/Bernd Ducke

Die Musterwohnung in Planegg soll aber über das Starterpaket hinaus auch künftige Anwendungen zeigen. Deswegen sind bei dem Projekt zum Beispiel noch Siemens und Miele als Partner dabei. Siemens hat einen elektronisch steuerbaren Küchenherd installiert, von Miele wurde eine Waschmaschine geliefert; diese dient allerdings im Augenblick nur als Demonstrationsgerät und ist noch nicht datentechnisch in das Smart-Home-System eingebunden. Ebenfalls nicht online ist ein Micro-BHKW mit rund 1 kW elektrischer Leistung, das in Planegg gezeigt wird. Zur Wohnungsausstattung gehören auch der Smart Meter und eine Ladestation für ein Elektrofahrzeug. Visualisiert wird das Zusammenspiel des Systems für die Interessenten über ein Fernsehgerät.
 
Erweiterung des Angebotes ab nächstem Jahr
 
Auf dem Vordach der Modellwohnung ist eine voll funktionsfähige Photovoltaikanlage montiert, deren Strom zur Energieversorgung dient. Außerdem sind Akkus installiert; PV-Anlage und Stromspeicher bietet Eon den Kunden bereits als Solarpaket an. Künftig soll in dem Smart-Home-System eine Software entscheiden, ob es zu einem bestimmten Zeitpunkt profitabler ist, den gewonnenen Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen, zu speichern oder ihn in einem Verbraucher im Haus (etwa der Waschmaschine) zu nutzen.

Ab Ende dieses Jahres will Eon ihr Angebot für ein intelligentes Haus erweitern und dazu mit dem amerikanischen Anbieter GreenWave Reality kooperieren. Dieser hat ein Smart-Home-System mit Energie-Management, Verbrauchsvisualisierung und intelligenten Lichtsystemen, bei denen in die Fassung von LED-Leuchten Steuerchips eingebaut sind und die sich so über Funkbefehle schalten lassen. Das Gesamtsystem soll sich laut GreenWave dank elektronischer Unterstützung einfach installieren und in Betrieb nehmen lassen.

 
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Montag, 13.05.2013, 10:26 Uhr