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Enerige & Management > Wasserstoff - Elektrolyseur als Zentrale eines mobilen Hospitals
Bild: Bild: EASAC
WASSERSTOFF:
Elektrolyseur als Zentrale eines mobilen Hospitals
Ein mobiles Hospital für die medizinische Versorgung im Katastrophenfall entwickelt ein Konsortium von Fraunhofer-Instituten. Die Energieversorgung spielt dabei eine wichtige Rolle.
 
Unter der Federführung des Fraunhofer IFF in Magdeburg haben sich sechs Institute der Fraunhofer-Gesellschaft zusammengeschlossen und entwickeln im Projekt "Demo-medVer" ein integriertes System einer mobilen, dezentralen medizinischen Versorgung. Das Besondere: Sämtliche Komponenten sind modular aufgebaut, eng miteinander verbunden und sie ergänzen sich gegenseitig − so auch die Energieversorgung. 

Ende nächsten Jahres soll ein funktionsfähiger Prototyp bereitstehen. Bis dahin werden in Teilprojekten die einzelnen Module entwickelt. Eine Grundvoraussetzung für den mobilen Betrieb ist eine zuverlässige, ständig verfügbare Stromversorgung. Die Entwicklung einer autarken Energieversorgung ist daher einer der wichtigsten Teilaspekte des Projektes.

Dies soll vornehmlich über ein auf Photovoltaik basierendes Energieversorgungssystem erfolgen. Dadurch kann das System auch in Regionen eingesetzt werden, in denen keine Anbindung an das Stromnetz möglich oder mit häufigen Stromausfällen zu rechnen ist.

Die Stromversorgung muss jedoch auch dann gewährleistet sein, wenn über mehrere Tage keine solaren Erträge erzielt werden können. Dazu müssen entsprechende Speicherkapazitäten vorgehalten werden. Ebenso muss im Falle eines technischen Ausfalls Redundanz gewährleistet sein, um Kühlsysteme, Notbeleuchtung und andere wichtige Energieverbraucher über einen gewissen Zeitraum mit Strom versorgen zu können.

Dazu können die PV-Anlagen auf den Dächern der medizinischen Module durch ein dediziertes Energieversorgungsmodul ergänzt werden, in der Wasser mit Hilfe des Solarstroms durch einen Elektrolyseur in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten wird. Der gespeicherte Wasserstoff kann bei Bedarf über eine Brennstoffzelle rückverstromt werden und zugleich Wärme produzieren, etwa für die Sterilisation von Instrumenten. 

In weiteren Teilvorhaben soll zudem die Aufbereitung des Sauerstoffs aus der Elektrolyse für medizinische Anwendungen entwickelt und erprobt werden.

 
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Dienstag, 08.12.2020, 11:10 Uhr