• Notierungen im Steigen
  • Energiemärkte zeigen sich weiter fest
  • Stufenweiser Smart Meter Rollout geht weiter
  • Neue Allianz fordert 500 Euro Energiewende-Prämie
  • Kabinett beschließt Etat 2022 und Klimaschutzgesetz mit Lücken
  • EnBW verkauft Start-up Twist Mobility
  • Stadtwerke Bochum erfüllen Unternehmensziele
  • EnBW will bis 2025 rund 180 Mio. Euro einsparen
  • Die Marktmacht von RWE wächst
  • Sieben Empfehlungen zum Gelingen der Energiewende
Enerige & Management > Klimaschutz - Energie Südbayern macht beim Klimaschutz ernst
Bild: Fotolia, Nicole Effinger
KLIMASCHUTZ:
Energie Südbayern macht beim Klimaschutz ernst
Die Energie Südbayern und ihre Gasnetztochter Energienetze Bayern sind nun klimaneutral. Auch beim Thema klimaneutrale Gase soll es nach vorne gehen.
 
Die Energie Südbayern (ESB) hat "die klimawirksamen Emissionen vollständig neutral gestellt, die rund um deren Geschäftstätigkeit entstehen", teilte das Unternehmen mit Sitz in München (Bayern) mit. Miteinbezogen ist dabei auch die Gasnetztochter Energienetze Bayern. Die Treibhausgase der beiden Unternehmen, die im Zeitraum 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2021 angefallen sind beziehungsweise noch anfallen, werden neutral gestellt. Es handelt sich dabei um rund 29.000 Tonnen CO2, die über Klimazertifikate abgegolten werden, so die ESB.

Partner ist dabei die Klimainvest Green Concepts GmbH. Um die CO2-Emissionen zu neutralisieren, wird unter anderem in Windenergieprojekte in Taiwan sowie Aruba und in Waldschutzprojekte in Malawi investiert. Die unterstützten Projekte sind laut ESB nach den strengen Anforderungen der unabhängigen und gemeinnützigen Gold Standard Foundation (GS) zertifiziert.

ESB wird auch selbst aktiv

"Klimaschutz betrifft uns alle", sagt Marcus Böske, Geschäftsführer von Energie Südbayern. Das Unternehme führe CO2-neutrales Erdgas und Ökostrom im Portfolio wolle aber selbst aktiv werden, "um unsere eigene Klimabilanz immer weiter zu verbessern." Mit eigenen Projekten wie einer Photovoltaik-Anlage auf der Unternehmenszentrale und der Förderung von kommunalen Klimaschutzprojekten in Ober- und Niederbayern – dem Versorgungsgebiet der ESB – will das Unternehmen den CO2-Ausstoß reduzieren.

Doch auch das Thema Wasserstoff wird forciert – über die Verteilnetztochter Energienetze Bayern. "Im Verbund mit 32 weiteren Unternehmen des Gasfachs haben wir im Rahmen des Projektes 'H2vorOrt' einen Plan erarbeitet, wie die Erdgasinfrastruktur fit für klimaneutrale Gase und Wasserstoff gemacht werden kann", sagt Michael Schneider, Geschäftsführer der Energienetze Bayern.

Um die Gasverteilnetze für diese Gase anzupassen, arbeiten die Projektpartner an der Überarbeitung der technischen Regeln und Normen sowie der Anpassung gesetzlicher Regelungen. Ein erster Schritt soll die Einspeisung von 20 % grünen Gasen in das Erdgasnetz sein. Bereits heute werden in das 9.875 Kilometer lange Netz der Energienetze Bayern jährlich rund 200 Mio. kWh Biogas eingespeist. Insgesamt werden 20 Mrd. kWh Gas pro Jahr in den Pipelines des Verteilnetzbetreibers transportiert.
 

 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 8.93
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Donnerstag, 10.12.2020, 16:30 Uhr