• Windauktion mit mehreren Wermutstropfen
  • Wenig Wind und steigende Gaspreise schieben Strom aufwärts
  • Stiftung für internationalen Markthochlauf gegründet
  • Grüne bestätigen ihr Wahlprogramm
  • Wuppertal wieder in der Gewinnzone
  • Schlüssel Spark funktioniert ohne Batterie
  • EWE mit Kurs auf Klimaneutralität
  • VNG Gründungsmitglied bei H2Global
  • Stadtwerke Krefeld ziehen erfreuliche Bilanz
  • Energiesparen durch Gebäudesanierung
Enerige & Management > Bilanz - EWE verdient weniger
Bild: Fotolia.com, Rynio Productions
BILANZ:
EWE verdient weniger
Auch der Oldenburger Energiekonzern EWE bleibt von der Branchenentwicklung nicht verschont. Das Unternehmen hat im 1. Halbjahr 2014 deutlich weniger verdient als im Vorjahreszeitraum.
 
Hauptursache für den Ergebnisrückgang ist die milde Witterung und das niedrige Strompreisniveau, teilte das Unternehmen am 27. August in Oldenburg mit. Die Konzerngruppe, die zu den fünf größten Branchenvertretern in Deutschland zählt, setze in den ersten sechs Monaten insgesamt knapp 4,15 Mrd. Euro um, dies waren 11 % weniger als im 1. Halbjahr des Vorjahres. Das operative Ergebnis vor Steuern (Ebit) sank um 50,6 % auf nunmehr 186,5 Mio. Euro ab. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag ersten Halbjahr mit 393,4 Mio. Euro nunmehr 37,4 % unter dem Vergleichswert des Vorjahreszeitraums.

Im Segment Handel und Vertrieb, in dem die Vertriebsgesellschaften für Energie und Telekommunikation gebündelt werden, lag das operative Ergebnis 30 % unter dem Vorjahreszeitraum und wurde von EWE mit 36,3 Mio. Euro bilanziert. Der Umsatz dieser Sparte gab um 19 % auf 3,4 Mrd. Euro nach. Laut Geschäftsbericht fiel der Gasabsatz in den ersten sechs Monaten um 20 % auf 19,62 Mrd. kWh, der Stromabsatz gab um 3 % auf knapp 8,2 Mrd. kWh nach.
Auch im Bereich Erzeugung, in dem EWE seine konventionelle Erzeugung, die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und die Bereiche Entsorgung und Gasspeicher zusammenfasst, ist die Geschäftsentwicklung rückläufig gewesen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum fielen die Umsatzerlöse von 456,0 auf 394,5 Mio. Euro. Das operative Ebit gab um 1,4 Mio. Euro auf 45,9 Mio. Euro nach.

Der EWE-Vorstand zeigt sich im Halbjahresbericht zuversichtlich, dass sich die Maßnahmen, die in den vergangenen beiden Jahren zur Neuausrichtung und zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit angestoßen wurden, positiv auf die Konzernbilanz für 2014 auswirken werden. Den aktuellen Ergebnisrückgang könnten diese Effekte zwar nicht ganz ausgleichen, sollten ihn aber spürbar abfedern, heißt es im Geschäftsbericht. Dennoch seien temperaturabhängige Absatzschwankungen nicht vorhersehbar und somit auch nicht vermeidbar. Zudem hatte EWE im Frühjahr die Wintershall-Anteile an der VNG Verbundnetz Gas AG in Leipzig übernommen. Von dieser Transaktion verspricht sich der EWE-Vorstand nun auch mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei der VNG.

EWE beschäftigt derzeit etwa 9 100 Mitarbeiter, davon rund 2 500 im Segment Vertrieb & Handel. Neben EWE hatten zuvor auch Eon und RWE bereits schwächere Kennzahlen für das laufende Geschäftsjahr bekanntgegeben.

 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 8.93
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Mittwoch, 27.08.2014, 11:10 Uhr