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Enerige & Management > Klimaschutz - Fakten statt Fake News
Bild: Fotolia, kav777
KLIMASCHUTZ:
Fakten statt Fake News
Mit einer Faktensammlung zum Klimawandel wollen sechs Organisationen aus der Klimaforschung die öffentliche Diskussion zu dem Thema versachlichen und voranbringen.
 
Für eine konstruktive Debatte zum Klimawandel ist eine fundierte Faktenlage zur globalen Erwärmung unerlässlich. Aus diesem Grund haben sechs namhafte Organisationen eine Faktensammlung zu dem aus ihrer Sicht in der Klimaforschung unumstrittenen Wissen veröffentlicht.

In dem 24-seitigen PDF mit dem Titel „Was wir heute übers Klima wissen“ haben Deutsches Klima-Konsortium, Deutsche Meteorologische Gesellschaft, Deutscher Wetterdienst, Extremwetterkongress Hamburg, Helmholtz-Klima-Initiative und klimafakten.de die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel zusammengefasst.

Das Faktenpapier mit vier Kapiteln belegt, dass die gegenwärtige globale Erwärmung von etwa einem Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit eine Tatsache und menschliches Handeln der Hauptgrund ist. Die Menschheit habe es aber immer noch in der Hand, die globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad oder gar 1,5 Grad zu begrenzen, wie im Pariser Klimaabkommen vereinbart, und damit das Risiko unkalkulierbarer Folgen erheblich zu verringern, teilten die Organisationen mit.

Ihre Kernbotschaft zum Klimawandel haben sie plakativ in lediglich 20 Worten zusammengefasst: „1. Er ist real. 2. Wir sind die Ursache. 3. Er ist gefährlich. 4. Die Fachleute sind sich einig. 5. Wir können noch etwas tun.“

Das PDF "Was wir heute übers Klima wissen"  kann von der Website des deutschen Klima-Konsortiums heruntergeladen werden. 

Handlungsfelder für die Energiewende aufzeigen

Auf die Vermittlung von Fakten zum Klimawandel zielt auch die neue Publikation „1,5° – Innovationen.Energie.Klima.“ des Vereins Deutscher Ingenieure VDI. Sie will Handlungsfelder zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende aufzeigen.

Die Veröffentlichung ist Bestandteil einer breit angelegten Initiative, mit der der VDI interdisziplinär die erfolgversprechendsten Wege zur Umsetzung der Energiewende identifizieren will. „Ingenieure tragen mit ihrer Arbeit jeden Tag zur Erreichung dieses Ziels bei. Ohne ihren Beitrag wird die angestrebte Treibhausgasneutralität 2050 nicht möglich sein“, sagt Dieter Westerkamp, Bereichsleiter Technik und Gesellschaft im VDI. Der großflächige Einsatz von Technologien zur Treibhausgasneutralität funktioniere zudem nur mit politischer und gesellschaftlicher Unterstützung.

Das PDF "1,5° – Innovationen.Energie.Klima."  kann auf der Website des VDI heruntergeladen werden.
 
 

Peter Koller
Redakteur
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Donnerstag, 10.09.2020, 13:51 Uhr

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