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Enerige & Management > Stromspeicher - Großbatterien versorgen Ladepark
Bild: malp / Fotolia
STROMSPEICHER:
Großbatterien versorgen Ladepark
Tesvolt liefert zwei Batterie-Container mit zusammen 2 MWh Speicherkapazität für einen Ladepark am Autobahnkreuz Hilden.
 
Auf Initiative des Bio-Bäckers Roland Schüren entsteht derzeit auf einem Areal von rund 12.000 Quadratmetern, was einmal Europas größter Ladepark sein soll. Zwischen der A3 und der A46 südöstlich von Düsseldorf sind insgesamt 114 Ladeplätze geplant.

Im August dieses Jahres soll der erste Bauabschnitt mit etwa der Hälfte der Ladepunkte fertiggestellt sein und in Betrieb gehen, wie es in einer Mitteilung von Tesvolt heißt.
Am Ende sollen unter anderem 40 Tesla-Supercharger der V3-Generation mit jeweils 250 kW Ladeleistung und 22 Schnellladeplätze des niederländischen Anbieters Fastned mit jeweils 350 kW zur Verfügung stehen.

Die beiden Batterien des Herstellers aus der Lutherstadt Wittenberg sollen zum einen Strom aus einer Photovoltaikanlage mit mehr als 700 kWp und zwei kleineren Windkraftanlagen zwischenspeichern, um bei Bedarf Lastspitzen zu kappen. Gleichzeitig sollen sie auch zur Netzstabilisierung beitragen, wenn es einen Überschuss an regenerativ erzeugtem Strom gibt.

Laut dem Energieberater und technischen Gesamtplaner Gregor Hinz hat sich Tesvolt gegen zwei Wettbewerber durchgesetzt. Ausschlaggebend seien die hohe und flexible Leistung sowie die intelligente Batteriesteuerung gewesen.

Der Ladepark ist ein Projekt, das der Bio-Bäcker Roland Schüren gemeinsam mit Investoren umsetzt. Unter dem Projektnamen „Seed and Greet“ entstehen dabei ein Bürogebäude, ein Bäckerei-Bistro, eine Backstube und ein vierstöckiges, vertikales Gewächshaus, die mit regenerativ erzeugtem Strom versorgt werden. Die Abwärme der Backstube wird dazu noch zum Heizen und zur Warmwasserbereitung sowie für das „Vertical Farming“ genutzt.
 

 
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