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Enerige & Management > Stromnetz - Große Einigkeit über notwendigen Netzausbau
Bild: Fotolia.com, Gina Sanders
STROMNETZ:
Große Einigkeit über notwendigen Netzausbau
Wirtschaftsminister Peter Altmaier und die Länderenergieminister haben sich beim Netzgipfel auf ein koordiniertes und kontrolliertes Vorgehen beim Stromnetzausbau verständigt.
 
„Heute ist ein guter Tag für die Energiewende und den Ausbau der Netze“, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) nach dem Netzgipfel am 20. September in Berlin. Ergebnis des Treffens mit den Energieministern der 16 Bundesländer sei ein „substanzielles Maßnahmenpaket“ für den raschen Ausbau der Stromnetze gewesen, so der Minister.

Das Paket sieht vor, das Netzausbaubeschleunigungsgesetz zu novellieren und damit Genehmigungsverfahren zu vereinfachen sowie zu verkürzen. Außerdem wollen Bund und Länder dafür sorgen, sämtliche Genehmigungsverfahren für alle im Energieleitungsausbaugesetz enthaltenen Leitungsprojekte, für die großen Stromautobahnen von Nord nach Süd sowie für die Hälfte aller Ausbaumaßnahmen im Drehstromnetz in der Zuständigkeit der Länder und für die Hälfte aller Projekte, für die die Bundesnetzagentur zuständig ist, bis Ende 2021 abzuschließen.

Als dritte Maßnahme kündigte Altmaier die Einführung eines „vorauschauenden Controllings“ für den Netzausbau an. Er und seine Energieministerkollegen wollen sich dafür mindenstens einmal jährlich treffen.

Bund und Länder haben zudem den im August von Altmaier vorgelegten Aktionsplan Stromnetz begrüßt. Der Plan sieht vor, bestehende Leitungen mit Hilfe neuer Technologien und Betriebskonzepte zu optimieren und besser auszulasten. Zudem soll der Netzausbau beschleunigt werden.

Altmaier kündigte beim Netzgipfel an, dass der Aktionsplan rasch konsultiert und konkretisiert werden soll. Der Entwurf soll seinen Planungen nach noch im ersten Quartal 2019 vom Bundeskabinett beschlossen werden.

Der Bundeswirtschaftsminister nannte den Zeitplan für die Umsetzung des in großer Einigkeit und Einstimmigkeit mit den Länderenergieministern verabschiedeten Maßnahmenpakets ein „ambitioniertes Vorhaben“. Es eröffne die Möglichkeit, den Marathon des Netzausbaus erfolgreich und in guter Zeit zu bestehen.

„Wir brauchen den Netzausbau und wir müssen die Reserven in bestehenden Netzen nutzen“, signalisierte Niedersachsen Energieminuister Olaf Lies (SPD) Einigkeit mit Altmaier. Auch der bayerische Wirtschafts- und Energieminister Franz Josef Pschierer (CSU) sprach vom Netzgipfel als „sehr gutes Signal“ und einem gemeinsamen Interesse, die Enegiewende fortzusetzen. „Wir brauchen den Netzausbau schneller als beabsichtigt“, ergänzte er. Er hoffe, „dass wir mehr Tempo sehen", ergänzte Baden-Württembergs Energieminister Franz Untersteller (Grüne).

 
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Donnerstag, 20.09.2018, 18:08 Uhr