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Enerige & Management > IT - Neue SAP-Schnittstelle für Stadtwerke
Bild: Fotolia, Dreaming Andy
IT:
Neue SAP-Schnittstelle für Stadtwerke
Versorger sollen jetzt Daten des E-Fuhrparks über eine Schnittstelle direkt in ihrer SAP-Software verarbeiten können. Die Technik ist bereits im Einsatz.
 
Die Zahl der E-Autos in Fuhrparks kommunaler Unternehmen nimmt zu − und mit ihr der Verwaltungsaufwand: Lade-, Standzeiten, Tankkarten- und Ladesäulennummer, geladene Menge. All diese Daten gilt es, in das SAP-Abrechnungsmodul zu schaufeln. Mit einer neuen Schnittstelle soll sich dies weitgehend vereinfachen lassen. Die Lösung verbindet „SAP for Utilities“ (IS-U) mit dem Ladesäuleninformationssystem „ladenetz.de“. Entwickelt hat sie der IT-Dienstleister „rku.it“. Das Ladesäuleninformationssystem stammt von der „smartlab Innovationsgesellschaft“.

„Mit unserer Entwicklung einer Schnittstelle ist es Stadtwerken nun möglich, sämtliche E-Mobilitätsdaten einzusehen und einheitlich im bestehenden System zu verarbeiten“, sagt Isabel Holzberger von RKU IT. Mit der Technik soll Elektromobilität in etablierte Prozesse der Energiewirtschaft eingebunden werden. 

Die Nordhorner Versorgungsbetriebe GmbH (NVB) probiert das gerade aus. „Aufgrund unserer zuvor einmal jährlich abgerechneten Pauschalbeträge sahen wir großen Handlungsbedarf“, so Thorsten Zweers, Leiter Shared Service bei NVB, zu der Entscheidung. Für Fakturierungsprozesse setzt das Versorgungsunternehmen „SAP Convergent Invoicing“ ein. Die Software kann auch für die E-Mobilitätsabrechnungen genutzt werden. „Strom, Gas, Wasser, Telekommunikation und nun auch E-Mobilität – das alles über ein System zu steuern, ist für uns gelebte Sektorenkopplung“, sagt Zweers.

Zudem sollen mit der Integration in das SAP IS-U auch Synchronisationsvorgänge von Kundenstammdaten entfallen. Eingepflegte Daten bleiben bestehen, heißt es. „Ein zentrales System im Hintergrund bedeutet ein einziges Kundenportal und ein Login zur Übersicht aller Services“, beschreibt der Software-Hersteller den Vorteil.

Bei der neuen Schnittstelle handelt sich um ein sogenanntes Template. Auf dieser Basis soll sie sich schnell und sicher in SAP integrieren lassen.

 
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