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STUDIE:
Neue Trends bei der Kohlebeschaffung
Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs sowie der Liberalisierung der Energiemärkte haben auch die Unternehmen im Bereich Steinkohlebeschaffung und Handel neue Strategien entwickelt.
 
Ein neuer Trend ist dabei die Tendenz zu größeren Transporteinheiten. Die ist das Ergebnis der neuen Studie „Steinkohlebeschaffung und –handel“ des Trend- und Marktforschungsinstitutes trend:research mit Sitz in Bremen. Grundlage der 666 Seiten umfassenden Studie bilden unter anderem mehr als 50 Interviews mit Kohlekraftwerks-Betreibern und anderen Großabnehmern, Kohlehändlern, Produzenten, Transport- und Logistikunternehmen sowie Verbänden.

Insgesamt werde die Beschaffung von Steinkohle in Deutschland traditionell vor allem über langfristige Verträge mit Laufzeiten zwischen einem und fünf Jahren abgewickelt. Der Studie nach schließen die Marktteilnehmer lediglich 15 % ihrer Transaktionen über Terminhandelsgeschäfte ab, über 40 % der Unternehmen beschaffen ihre Mengen auf dem Spotmarkt. Der Handel mit Kohle-Futures an der Leipziger Energiebörse European Energy Exchange (EEX) sei nur schleppend angelaufen: In den ersten sechs Wochen nach Start des Kohlehandels an der Leipziger Börse Ende April wurden insgesamt nur 175 000 t umgesetzt. Dies entspreche einem Marktanteil von 0,28 %, heißt es in der Studie. Die Mehrheit der befragten Unternehmen habe zudem erklärt, in der näheren Zukunft nicht in den börslichen Kohlehandel einzusteigen.

Im Bereich des Kohletransports sei in den vergangenen Jahren ein deutlicher Zuwachs der Transportkapazitäten zu erkennen. Zudem soll die weltweite Steinkohle-Förderung nach Berechungen des Marktforschungsinstitutes bis 2010 weiter ansteigen.

Die vollständige Studie kann zu einem Preis von 3 900 Euro bezogen werden. Weitere Information unter www.trendresearch.de   .


 
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Montag, 24.07.2006, 13:48 Uhr