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Enerige & Management > Windkraft Offshore - Niederlande setzen weiter auf Null-Cent-Gebote
Bild: diak / Fotolia
WINDKRAFT OFFSHORE:
Niederlande setzen weiter auf Null-Cent-Gebote
Das „CrossWind“-Konsortium von Shell und Eneco hat den Zuschlag bei der jüngsten Ausschreibung für die Offshore-Windenergie in den Niederlanden erhalten.
 
Bei der jüngsten Ausschreibung für die Offshore-Windenergie in den Niederlanden hat sich das Crosswind-Konsortium durchgesetzt, zu dem sich der Shell-Konzern und der niederländische Energieversorger Eneco zusammengeschlossen haben. Das Projekt Hollandse Kust Noord umfasst eine Leistung von 759 MW und soll 2023 knapp 20 Kilometer vor der niederländischen Küste auf Höhe der Stadt Egmond aan Zee in Betrieb gehen.

Shell und Eneco gehören bereits zu den Partnern des Blauwwind-Konsortiums, das sich 2016 bei der Auktion für das Projekt Borssele III und IV durchsetzen konnte. Nachdem im dortigen Baufeld im April das letzte der 77 Fundamente gesetzt wurde, laufen derzeit die Errichtungsarbeiten für die MHI Vestas-Turbinen mit jeweils 9,5 MW Leistung. Nach dem bisherigen Zeitplan sollen Borssele III und IV im kommenden Jahr komplett am Netz sein,

Für das Projekt Hollandse Kust Noord wird Siemens Gamesa die Seekraftwerke liefern. Das Crosswind-Konsortium hat bei dem Weltmarktführer 69 Anlagen vom Typ SG 11.0-200 DD mit jeweils 11 MW Leistung bestellt.

Nach vorliegenden Berichten konnte sich das Crosswind-Konsortium bei dieser Ausschreibung gegen sieben Wettbewerber durchsetzen. Wie bei den letzten beiden Offshore-Windauktionen hatte die niederländische Regierung alle Teilnehmer zu einem Null-Cent-Gebot verpflichtet.

Diese Null-Cent-Gebote lehnt das Gros der deutschen Offshore-Windbranche ab. Bei der anstehenden Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes plädieren sie dafür, die Förderung auf das britische Contract-for-Difference-Modell umzustellen. Das lehnt jedoch das federführende Bundeswirtschaftsministerium ab. Für Anfang September ist im Wirtschaftsausschuss die Verbändeanhörung für die Gesetzesnovelle vorgesehen.

 
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Freitag, 31.07.2020, 12:46 Uhr