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Enerige & Management > Unternehmen - Prokon vor dem Aus?
Bild: Fotolia.com, Rynio Productions
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Prokon vor dem Aus?
Der Windanlagenfinanzierer Prokon scheint in finanzieller Schieflage zu sein und fordert seine Anlager auf, ihre Gelder nicht aus dem Unternehmen abzuziehen.
 
Wie Prokon auf seiner Internetseite mitteilte, werde noch in diesem Monat eine Planinsolvenz wegen drohender Zahlungsunfähigkeit eingeleitet, falls weiteres Kapital aus dem Unternehmen genommen wird. Prokon hatte seine Geldgeber bereits im vergangenen Dezember aufgefordert, die Zinsen für das zweite Halbjahr 2013 zur Entspannung der Liquiditätslage im Unternehmen zu belassen. "Mit großem Bedauern stellen wir fest, dass aufgrund der seit Monaten andauernden Medienkampagne gegen Prokon nach wie vor zahlreiche Anleger aus Angst vor einem Verlust ihres angelegten Geldes ihre Genussrechte kündigen", hieß es nun. Daher sei diese Maßnahme nicht ausreichend. Den Unternehmensangaben nach haben mehr als 75 000 Anlager etwa 1,4 Mrd. Euron über Genussscheine in das Geschäftsmodell investiert.

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) kritisierte das Vorgehen von Prokon scharf. "Auf die betroffenen Anleger wirken die aktuellen Verlautbarungen schlichtweg wie eine klassische Erpressung", sagte DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler der "Bild am Sonntag". Der Berliner Rechtsanwalt Christoph Kaltmeyer warnte Anleger davor, auf Ansprüche zu verzichten. "Anlegern, die nicht rechtzeitig ihre Rechte sichern, steht in einem Insolvenzverfahren aufgrund des Nachrangs der Genussrechte nicht einmal eine Insolvenzforderung zur Verfügung", sagte der Insolvenzrechtsexperte dem "Wallstreet Online".

 
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Montag, 13.01.2014, 11:35 Uhr