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Enerige & Management > Photovoltaik - Solar-Zubau bricht weiter ein
Bild: Fotolia.com, @nt
PHOTOVOLTAIK:
Solar-Zubau bricht weiter ein
Während der Windkraft-Ausbau hierzulande in diesem Jahr auf einen neuen Rekordwert zusteuert, verliert die Photovoltaik weiter an Boden.
 
Bundesweit werden immer weniger Photovoltaik-Anlagen installiert. Lag die solare Zubau-Leistung im August schon bei lediglich bei 140 MW, so vermeldete die Bundesnetzagentur für den September nur noch eine Leistung von 110 MW. Ein Blick in die Statistiken zeigt, dass das der niedrigste Zubauwert seit dem Februar 2011 bedeutet. Bundesweit erreicht die neu installierte PV-Leistung damit rund 1 600 MW, was in etwa der Hälfte des ganzjährigen Zubaus aus dem Vorjahr entspricht. Mit den schwachen Septemberzahlen ist absehbar, dass der diesjährige Zubau unter dem im EEG festgelegten Ausbaudeckel von 2 500 MW liegen wird – eine Entwicklung, mit der im politischen Berlin wohl niemand gerechnet haben wird.

Angesichts sinkender PV-Vergütung und der im neuen EEG festgelegten Regelung, dass bei neuen Solaranlagen anteilig eine Abgabe für die EEG-Umlage zu zahlen ist, verliert die Photovoltaik für immer Bundesbürger an Attraktivität. Die Vergütungssätze sinken jedenfalls weiter. Die Bundesnetzagentur hat für November und Dezember eine Degression von 0,25 % für die Solarförderung berechnet. Damit liegt die Vergütung für Dachanlagen bis zu 500 kW demnächst - je nach Größe - nur noch zwischen 12,62 und 10,98 Ct/kWh. Besitzer von größeren Photovoltaikanlagen müssen ihren Ökostrom seit dem Inkrafttreten der EEG-Novelle zum 1. August direkt vermarkten. Diese Regelung erweist sich als absolute Bremse für den Solarausbau: Nach den jüngsten Zahlen aus Bonn sind im September lediglich 21 Solaranlagen in der Größenordnung zwischen 500 kW und 10 MW neu installiert worden.

 
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Montag, 03.11.2014, 11:39 Uhr