• Erdgas setzt steile Aufwärtsbewegung fort
  • Strom, CO2 und Gas überwiegend fester
  • Widerstreitende Reaktionen aufs neue Klimaschutzgesetz
  • Kabinett beschließt Gesetzesnovelle mit Klimaneutralität bis 2045
  • Südlink jetzt komplett in der Planfeststellung
  • RWE Q1: Ergebnis geschrumpft, Prognose bekräftigt
  • MVV steigert Ergebnis
  • Verbund: Quartalsgewinn sinkt um 7,6 %
  • Engie verliert Steuervorteil
  • Enapter entwickelt AEM-Elektrolyseur der Megawattklasse
Enerige & Management > Stadtwerke - Stadtwerke mit stabiler Finanzkraft
Bild: Fotolia.com, nmann77
STADTWERKE:
Stadtwerke mit stabiler Finanzkraft
Die Finanzierungsfähigkeit von kommunalen Energieversorgern hat eine Studie der Unternehmensberatung PwC untersucht.
 
Gut ein Fünftel (22 %) von 300 untersuchten Stadtwerken sind in einer kritischen Finanzierungssituation. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle PwC-Studie „Finanzierungsfähigkeit kommunaler Energieversorger“, für die 300 Jahresabschlüsse für das Jahr 2014 analysiert wurden.

Der Befund „kritisch“ besagt, dass der dynamische Verschuldungsgrad eines Unternehmens einen Wert von mindestens 4,0 erreicht. Insgesamt kamen die untersuchten Versorger bei dieser Finanzkennzahl 2014 auf einen Mittelwert von 2,2 und schnitten damit besser ab als 2013 (2,3).

Die PwC-Untersuchung stellt fest, dass kommunale Versorger, zu deren Aufgaben auch der Öffentliche Nahverkehr oder Bäder gehören, im Hinblick auf ihre Finanzierungsfähigkeit schlechter dastehen als reine Energieversorger. Auch Unternehmen mit eigenen Kraftwerken oder Kraftwerksbeteiligungen lagen beim dynamischen Verschuldungsgrad häufiger über 4,0 als solche ohne eigene Erzeugung.

Die PwC-Studie zeigt auch, dass sich die Finanzkraft vieler Energieversorger 2014 stabilisiert hat. So sank beispielsweise die Verbindlichkeitenquote – also das Verhältnis der Bruttofinanzverschuldung zum eingesetzten Gesamtfinanzierungskapital – auf durchschnittlich 42,1 %. Gegenüber dem Vorjahr (43,1 %) bedeutete das eine geringfügige Verbesserung.

Außerdem lag laut der Untersuchung die Eigenmittelquote trotz hoher Ausschüttungen an die kommunalen Gesellschafter im Schnitt noch bei 40,7 % und damit auf Vorjahresniveau. Von Vorteil waren für die Stadtwerke dabei die positiven Rahmenbedingungen an den Finanzmärkten.

In den kommenden Jahren sollten Stadtwerke verschiedenen Optionen bei der Finanzierung möglichst passgenau aufeinander abzustimmen, rät Bernd Papenstein, Finanzierungsexperte bei PwC im Bereich öffentlicher Sektor. Das gelte im Hinblick auf Laufzeiten, Zinsbindungen, Abrufstrukturen und Sicherheiten sowie in puncto Diversifikation und Selektion der Bankpartner. Außerdem sollten kommunale Energieversorger nicht isoliert betrachtet werden, sondern ihre Finanzierungsstrategie in den Gesamtkonzern Stadt einbetten.

 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 2.98
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Dienstag, 31.05.2016, 17:10 Uhr