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Enerige & Management > Europaeische Union - Treibhausgase steigen weiter
Bild: Fotolia, kreatik
EUROPAEISCHE UNION:
Treibhausgase steigen weiter
Die globalen CO2-Emissionen sind im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Damit setzte sich der Trend der letzten Jahre mit verminderter Rate fort.
 
Die EU-Kommission kommt in der jüngsten Ausgabe ihres Emissionsberichtes „EDGAR“ (Emission Database for Global Atmospheric Research) zu dem Ergebnis, dass der Ausstoß der Treibhausgase weiterhin ansteigt. Die Kommission verfolgt mit dieser Datensammlung die Entwicklung der Emissionen in allen Ländern, die das Pariser Abkommen unterzeichnet haben. Sie soll die Lücken in der Berichterstattung durch das Klimasekretariat schließen und ein annähernd vollständiges Bild der globalen Entwicklung vermitteln.

Edgar verfügt über Emissionsdaten nach Ländern und Wirtschaftssektoren für die vergangenen 50 Jahre. Publiziert werden in dem jüngsten Bericht die Emissionen seit 1990. Nicht berücksichtigt sind anthropogene CO2-Emissionen, die durch Landnutzung oder Nutzungsänderungen verursacht werden.

2019 gelangten 38.000 Mio. Tonnen CO2 in die Atmosphäre

Danach sanken im Jahr 2019 gegenüber dem Vorjahr die CO2-Emissionen in der EU (einschließlich Großbritannien) um 130 Mio. Tonnen (-3,7 %), stiegen weltweit aber um 348 Mio. Tonnen (+0,9 %). Insgesamt gelangten 2019 über 38.000 Mio. Tonnen CO2 in die Atmosphäre. Der Rückgang der Emissionen in den westlichen Industrieländern einschließlich Russland wurde mehr als ausgeglichen alleine durch den Anstieg der Emissionen in China um 378 Mio. Tonnen (+3,4 %). In Deutschland sanken die Emissionen um 6,5 %.

Seit 1990 konnten die EU und Russland ihre Emissionen um mehr als 25 % senken. Im gleichen Zeitraum stieg der CO2-Ausstoß in China um das Fünf- und in Indien auf das Vierfache. In den USA und Japan lagen die Emissionen 2019 praktisch auf dem gleichen Niveau wie im Jahr 1990.

Der Anteil der EU am globalen CO2-Ausstoß ging von knapp 20 % auf 8,7 % zurück. 2019 war China mit mehr als 30 % der mit Abstand größte CO2-Erzeuger, gefolgt von den USA (13 %), Indien (6,8 %), Russland (4,7 %) und Japan (3 %). Pro Kopf erzeugten die Europäer im vergangenen Jahr noch 6,5 Tonnen CO2, die Chinesen 8,1, Indien 1,9, Russland 12,5 und die USA 15,5 Tonnen.

Die Folgen der Corona-Pandemie sind in diesen Zahlen nicht sichtbar. Die Experten der Kommission gehen davon aus, dass die globalen CO2-Emissionen wegen des damit verbundenen Einbruchs der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 8 % geringer ausfallen als 2019.

 
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