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Enerige & Management > Stadtwerke - Wärme Hamburg gehört wieder der Hansestadt
Bild: Jonas Rosenberger / E&M
STADTWERKE:
Wärme Hamburg gehört wieder der Hansestadt
Nach fast zwei Jahren ist die Rekommunalisierung der Wärme Hamburg mit der Herauslösung aus dem Vattenfall-Konzern erfolgreich abgeschlossen worden.
 
In einem Volksentscheid von 2013 hatte die Mehrheit der Hamburger für eine Rekommunalisierung der Leitungsnetzbetreiber gestimmt. Diese ist nunmehr mit dem Rückkauf der Wärme Hamburg von Vattenfall abgeschlossen. Der sogenannte Carve-out wird sogar 14 Mio. Euro günstiger als ursprünglich gedacht. Vor allem getrieben durch hohe IT-Kosten waren ursprünglich rund 56 Mio. Euro für den Rückkauf veranschlagt worden.

Energiesenator und Aufsichtsratsvorsitzender der Wärme Hamburg GmbH, Jens Kerstan, sagte: „Hamburg verfügt wieder vollständig über die Verteilnetze für Strom, Gas und über die komplette Wärmegesellschaft.“ Das schaffe neue Synergien und ermögliche der Stadt viel größere Spielräume für eine aktive Energie- und Klimapolitik. „Beim Kohleausstieg in der Wärme, beim Ausbau der E-Ladesäulen oder beim Aufbau von Wasserstoffnetzen zeigt sich ganz konkret, dass die Rekommunalisierung eine Menge Vorteile für die Stadt und für die Hamburgerinnen und Hamburgern bringt“, so der Senator.

Effizienzgewinne umgesetzt

Christian Heine, kaufmännischer Geschäftsführer der Wärme Hamburg, erläuterte: „Schwierigste Aufgabe im Rahmen des Carve Out war die Überführung der über 100 IT-Anwendungen von Vattenfall in den Gemeinschaftsbetrieb IT“. Da die Wärme entlang der gesamten Wertschöpfungskette tätig ist, seien deutlich mehr Anwendungen als bei den Carve-Out-Prozessen von Stromnetz und Gasnetz Hamburg betroffen gewesen. „Dennoch konnte die Effizienz bei der Herauslösung gesteigert werde, sodass das Unternehmen mit 42 Mio. Euro ‚Trennungskosten‘ deutlich unter den erwarteten Kosten geblieben ist“, lobte Heine.

59 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien mit dem Eignerwechsel von Vattenfall zur Wärme Hamburg übergegangenen. Andere Funktionen würden wegen der Effizienz aus dem städtischen Konzernverbund bezogen. So werde die Gehaltsabrechnung von Stromnetz Hamburg, der Einkauf von Gasnetz Hamburg und der Fuhrpark von Hamburg Wasser betreut, erläuterte der Geschäftsführer.

 
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Mittwoch, 23.12.2020, 11:17 Uhr