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Enerige & Management > Photovoltaik - Zwei Drittel sind für mehr Solaranlagen
Bild: Fotolia.com, anweber
PHOTOVOLTAIK:
Zwei Drittel sind für mehr Solaranlagen
Für konkrete Nachbesserungen beim Erneuerbare-Energien-Gesetz macht sich Eon stark. Vor allem im Bereich Photovoltaik sieht der Energiekonzern Handlungsbedarf.
 

Bei den Forderungen nach weniger Bürokratie und Aufwand im Bereich der Photovoltaik beruft sich Eon auch auf eine bei Statista in Auftrag gegebene Umfrage, nach der sich 66 % der Deutschen für mehr Solaranlagen auf Dächern von Wohn- und Gewerbegebäuden aussprechen. Diese Art der Stromerzeugung erzielt in der Erhebung die höchsten Zustimmungswerte. Auf den weiteren Plätzen folgen Wasserkraft mit 54 % und Biomasse (24 %). Lediglich 6 % votierten gegen den Ausbau der erneuerbaren Energien.

Gerade aber bei den offenbar allseits geliebten Dach-PV-Anlagen gibt es nach Ansicht von Eon großen Nachbesserungsbedarf im EEG. So sieht der Entwurf den Einbau von Smart Metern für diese Art der Stromerzeugung vor. Der Energiekonzern plädiert dafür, bei der bisherigen Regelung zu bleiben, die erst ab 7 kW die zusätzliche Messtechnik und ab 30 kW Steuertechnik vorschreibt.

Als Hemmschuh für Unternehmen, die zum Beispiel Solaranlagen auf den Dächern ihrer Produktionshallen oder über Parkplatzflächen errichten wollen, wird auch die Ausschreibungsplicht ab einer Leistung von 500 kW gesehen. Des weiteren die Vorschrift, dass der eigenproduzierte Strom nicht selbst verbraucht werden darf, sondern komplett dem Netz zur Verfügung gestellt werden muss. Hier sollte nach Ansicht von Eon ebenfalls die bestehende Regelung weiter gelten, die Ausschreibung und Einspeisung erst ab 750 kW vorsieht.

Darüber hinaus bringt man bei Eon eine finanzielle Förderung von Dachanlagen ins Gespräch: Immerhin 80 % der von Statista befragten 1.000 Deutschen zwischen 18 und 65 Jahren könnten sich so etwas vorstellen.

„Damit Deutschland seine Ziele beim Klimaschutz und dem Photovoltaik-Ausbau erreicht, sind neue politische Impulse, weniger Bürokratie und eine zeitgemäße Förderung notwendig“, erklärte Victoria Ossadnik, Vorsitzende Geschäftsführerin von Eon, in einer Unternehmensmitteilung. Das EEG Gesetz, so heißt es, habe entscheidende Auswirkungen auf die künftige Sonnenstromerzeugung und darüber, in welche Anlagen investiert wird.


 
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