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BILANZ:
aleo solar bleibt in den roten Zahlen
Nach einem negativen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Höhe von 30,5 Mio. Euro in 2011 wird die aleo Solar AG auch das Geschäftsjahr 2012 mit einem „deutlich negativen Ergebnis“ abschließen.
 
„Die wesentlichen Ursachen für das Minus sind neben den erneut stark gefallenen Modulpreisen die Einmalbelastungen infolge der Werkschließungen in Spanien und China“, sagte York zu Putlitz, Vorstandsvorsitzender der aleo solar AG, am 16. Januar. Zudem sei das Ergebnis von einer außerplanmäßige Wertminderung der Vermögenswerte belastet. Den Angaben zufolge ist die Finanzierung des Unternehmens durch eine von der Robert Bosch GmbH eingeräumte Konzernkreditlinie jedoch weiterhin gesichert. Der Technologiekonzern hält seit November 2009 die Anteilsmehrheit an dem Modulhersteller und Systemanbieter mit aktuell 903 Mitarbeitern.

Nach vorläufigen Berechnungen erwartet aleo für das Geschäftsjahr 2012 einen Umsatz von 279,9 Mio. Euro, der Auslandsanteil soll etwa 58 Prozent betragen. Der Umsatz von 461,8 Mio. Euro im Jahr 2011 ist damit um 39 Prozent eingebrochen. Vor einem Jahr lag die Umsatzprognose noch bei 440 Mio. Euro. Der Geschäftsbericht 2012 mit den endgültigen Zahlen wird voraussichtlich am 26. März veröffentlicht.

Erst am 14. Januar wurde die Herstellung von Photovoltaikmodulen im brandenburgischen Prenzlau wieder hochgefahren, nachdem Anfang Oktober 2012 Kurzarbeit eingeführt wurde, um den Lagerbestand abzubauen. Das Werk verfügt über eine Jahreskapazität von 280 MW. Die spanische Modulproduktion in Santa Maria de Palautordera, die zum Jahresende 2012 geschlossen wurde, war auf rund 20 MW ausgelegt. Bereits im September vergangenen Jahres wurde das Joint Venture mit der chinesischen Sunvim Group beendet. Das Werk der avim solar production in Gaomi, an dem aleo mit 50 Prozent beteiligt war, verfügte zuletzt über eine Kapazität von 90 MW.

 
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Mittwoch, 16.01.2013, 15:00 Uhr