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Enerige & Management > Unternehmen - Asiatisches Konsortium übernimmt aleo solar
Bild: Fotolia.com, itestro
UNTERNEHMEN:
Asiatisches Konsortium übernimmt aleo solar
Der Verkauf der Modulproduktion der aleo solar AG im brandenburgischen Prenzlau an das asiatische Konsortium SCP Solar wurde Mitte Mai abgeschlossen.
 
Die bereits aufgelöste aleo solar AG hat der SCP Solar GmbH mit 7 Mio. Euro die erste Rate des negativen Kaufpreises gezahlt und erhält von ihrer Mehrheitsaktionärin Robert Bosch GmbH einen Transaktionsausgleich in Höhe von 31 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am 16. Mai mit. Hinzu komme ein Ausgleich für einen Mindestbestand an Vorräten von rund 5,4 Mio. Euro.

Die SCP Solar GmbH in Hamburg ist ein gemeinsames Unternehmen des taiwanesischen Zellenherstellers Sunrise Global Solar Energy, des Modulproduzenten und Anlagenbauers Choshu Industry in Japan sowie der Investment-Gesellschaft Pan Asia Solar. Aleo Solar ist als ehemalige Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH den Angaben zufolge verpflichtet, an SCP Solar einen negativen Kaufpreis von 10 Mio. Euro zu zahlen. Der Bosch-Konzern, der seine Aktivitäten im Bereich Photovoltaik inzwischen beendet hat, hielt seit November 2009 die Anteilsmehrheit an dem Modulhersteller und Systemanbieter.

In Prenzlau sollen nun zunächst 180 Arbeitsplätze erhalten bleiben, der Vertriebsstandort in Oldenburg wird aufgegeben. Im Geschäftsjahr 2013 ist der Umsatz von aleo solar im Vorjahresvergleich um 55 Prozent auf knapp 125 Mio. Euro eingebrochen. Das negative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) in Höhe von 77 Mio. Euro verschlechterte sich 2013 auf ein Minus von 92 Mio. Euro. Ursache für die Geschäftsentwicklung seien die „stark schrumpfenden Photovoltaikmärkte in Europa“.

 
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Montag, 19.05.2014, 13:29 Uhr