• Vorreiter-Unternehmen für Klimaschutz-Initiative gesucht
  • Ökostromlücke von 10 Prozent für 2030 prognostiziert
  • Thomas Zaremba wechselt von Jena nach Rudolstadt
  • Bürger entscheiden für Solarpark bei Sinzing
  • "Jede vermiedene Tonne Treibhausgase zählt"
  • Hamburg Energie und Wärme Hamburg fusionieren
  • Geothermienutzung zur Wärmebereitstellung in Deutschland
  • An allen Enden fester
  • OGE arbeitet mit Lkw-Herstellern zusammen
  • Verbände fordern mehr Hilfen bei Effizienz-Projekten
UNTERNEHMEN:
Aus Enetko wird Trianel Energie
Die Trianel-Gruppe forciert ihre Vertriebsaktivitäten. Um den Auftritt der Stadtwerke-Allianz zu stärken, ist die bisherige Vertriebstochter Enetko in Trianel Energie umbenannt worden.
 

„Die Marke Trianel hat im Markt bereits einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht, sodass es an der Zeit für einen einheitlichen Auftritt war“, begründete Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung der Trianel European Energy Trading GmbH und Geschäftsführer der Trianel Energie GmbH, die Umbenennung.

Diesen Schritt sieht Becker als Auftakt, um das Endkundengeschäft für die an der Trianel-Gruppe beteiligten Stadtwerke zu stärken. Der Kommunalversorger-Allianz ist jüngst die Stadtwerke Hamm GmbH beigetreten. „Da ist viel Musik drin. Von der Gründung von Shared Services Gesellschaften bis hin zu gemeinsamen Marken ist alles drin“, sagte Becker.

Neben der Projektentwicklung und dem Großhandel will Trianel das Endkundengeschäft zur dritten Säule ausbauen. „Nach den Ankündigungen von RWE und Eon, bundesweit um Endkunden werben zu wollen, wollen wir uns so auf den anziehenden Wettbewerb vorbereiten“, so Becker.

Parallel zum Auftritt auf der Messe e-world & water in Essen konkretisierte Trianel seine Kraftwerkspläne am Standort Krefeld-Uerdingen. Im dortigen Chemiepark ist der Bau eines Steinkohlekraftwerkes mit einer Nettoleistung von mindestens 750 MW vorgesehen. Die Bayer Industry Services, Betreiber des Chemieparks, wird sich mit einer 200-MW-Scheibe an dem Kraftwerk beteiligen. Vorgesehen ist, dass der Chemiepark mit Strom und Prozessdampf aus dem Kraftwerk beliefert wird. „Das Projekt wird eines der modernsten Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung", betonte Trianel-Geschäftsführer Becker gegenüber powernews.org.

Beschlossen ist zudem, dass die Stadtwerke Krefeld AG (SWK) eine 50-MW-Scheibe übernehmen werden. Die Schritt begründete SWK-Vorstandssprecher Martin Cirener so: „Für uns ist die besondere Attraktivität durch den Standort ins eigene Netz gegeben. Eigene Energie-Erzeugungskapazitäten geben uns als kommunales Unternehmen gerade in Zeiten steigender Beschaffungspreise mehr Unabhängigkeit von großen Energie-Lieferanten.“


 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 2.98
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Dienstag, 06.02.2007, 16:55 Uhr