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Enerige & Management > Elektromobilität - Baden-Württemberg hält an Batteriefertigung fest
Bild: JiSIGN / Fotolia
ELEKTROMOBILITÄT:
Baden-Württemberg hält an Batteriefertigung fest
Die baden-württembergische Landesregierung forciert ihre Bemühungen um die  Batteriezellentechnologie.
 
An zwei Standorten in Baden-Württemberg möchte das Land seine Aktivitäten im Bereich der Batteriezellentechnologie ausbauen. Den Informationen zufolge soll in Freiburg ein „Europäisches Prüf- und Kompetenzzentrum für Batterien und Energiespeichersysteme“ durch Fraunhofer ISE, Fraunhofer EMI und den Technologieverband VDE gegründet werden.

Dabei sei das vorrangige Ziel, die weltweite Lücke in der Qualitätssicherung und Zertifizierung von Batteriesystemen zu schließen. Das Land werde gemeinsam mit dem Bund in den nächsten drei Jahren 24 Mio. Euro in das Vorhaben investieren. Schon Anfang 2019 soll am Standort die Arbeit aufgenommen werden.

Pilotfertigung in Ellwangen

Zugleich soll in Ellwangen für 58 Mio. Euro eine Pilotfertigung für Forschungszwecke entstehen. Diese werde bei dem Batteriehersteller Varta Microbattery angesiedelt und in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW), Ulm, betrieben.

Wie der Landtagsabgeordnete Winfried Mack (CDU) in einer Stellungnahme erklärte, werde die Fertigung „nach Industrie-4.0-Prinzipien“ aufgebaut. Am Standort in Ellwangen sei bereits heute viel produktionstechnisches Know-how in der Batteriezellenfertigung und in der Forschung vorhanden. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Die Grünen) sagte im Stuttgarter Landtag, man wolle so eine Grundlage für die Serienproduktion von Batteriezellen im Land schaffen. Man dürfe diese Schlüsseltechnologie für die Elektromobilität nicht kampflos Unternehmen aus Asien überlassen.

Ende Februar hatte der Automobilzulieferer Bosch aus Stuttgart dem Aufbau einer eigenen Batteriezellproduktion eine Absage erteilt. Auch langfristig gesehen seien Batteriezellen ein standardisiertes Massenprodukt, das auch künftig aus Asien importiert werden könne. Mack betonte, dass man sich von der Entscheidung Boschs nicht entmutigen lassen werde und dass die Batteriefertigung für Baden-Württemberg „eine enorme volkswirtschaftliche und technologische Dimension“ besitze.

 
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