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KWK:
BASF stärkt ihr Brennstoffzellen-Know-how
Der Ludwigshafener BASF-Konzern kauft zu einem nicht genannten Preis den Frankfurter Hersteller von Komponenten für Brennstoffzellen Pemeas GmbH und erweitert damit seine Aktivitäten im Bereich Energiemanagement.
 

Pemeas wurde im April 2004 als Ausgliederung der früheren Brennstoffzell-Aktivitäten von Hoechst gegründet und war bisher im Besitz von sieben Venture-Capital-Investoren. Das Unternehmen beschäftigt etwa 50 Mitarbeiter und betreibt Produktions- und Forschungseinrichtungen in Deutschland und den USA.

Der Pemeas-Bereich Celtec konzentriert sich auf die Entwicklung und Vermarktung von Membran-Elektroden-Einheiten für Hochtemperatur-Polymer-Elektrolyt-Membran-Brennstoffzellen (PEM). Diese Module arbeiten zwischen 120 und 180 °C betriebssicherer und kostengünstiger als herkömmliche Niedrigtemperatur-Brennstoffzellen. Der Bereich E-TEK entwickelt und produziert Katalysatoren, Gasdiffusions-Elektroden und Elektroden für Niedrig- und Hochtemperatur-PEM sowie Direktmethanol-Brennstoffzellen (DMFC).

BASF erwartet einen „schnell wachsenden Brennstoffzellenmarkt“ und will sich im Bereich Energiemanagement, einem von fünf Wachstumsclustern im Konzern stärken. Die Neuerwerbung wird der BASF Future Business GmbH zugeordnet. Dr. Thomas Wehlage, Geschäftsführer der Konzerntochter, bezeichnete Pemeas als „hervorragende Ergänzung und Beschleunigung unserer laufenden Aktivitäten“, die sich derzeit auf neue Materialien für organische Solarzellen, innovative Speichermedien für Wasserstoff und die Membran-Elektroden-Einheit von kleinen, tragbaren Brennstoffzellen konzentrierten.

Pemeas-Sprecher Dr. Carsten Henschel bezeichnete den Erwerb durch die BASF als „sehr hilfreich für die weitere Entwicklung und Kommerzialisierung“ der Brennstoffzellentechnik. Pemeas sieht sich als führender Hersteller von Membran-Elektroden-Einheiten für Hochtemperatur-Polymer-Elektrolyt-Membran-Brennstoffzellen (PEM) und hält die Patentrechte an dieser Technik. Die Hochtemperatur-PEM gewinnt auch für Brennstoffzellensysteme zur Versorgung von Wohnhäusern mit Strom und Wärme zunehmend an Bedeutung. So setze zum Beispiel die Firma Vaillant für nächste Generation seiner Hausenergie-Brennstoffzelle die Pemeas-Technik ein, berichtet Henschel. Zehn weitere Unternehmen, die Hausenergie-Systeme mit Brennstoffzellen entwickelten, darunter auch Viessmann, seien ebenfalls Kunden des Frankfurter Komponentenherstellers. Hauptinteresse von BASF sei deshalb auch gewesen, „die Hochtemperatur-PEM zu bekommen“.


 
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Donnerstag, 14.12.2006, 13:09 Uhr