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Enerige & Management > Unternehmen - BASF und Gazprom tauschen Beteiligungen
Bild: Fotolia.com, bluedesign
UNTERNEHMEN:
BASF und Gazprom tauschen Beteiligungen
Der russische Gazprom-Konzern und BASF haben einen Vertrag zum Asset-Tausch unterzeichnet.
 
Wie die Unternehmen mitteilten, sieht die Vereinbarung die gemeinsame Erschließung von zwei weiteren Blöcken der Achimov-Formation des Urengoi-Erdgas- und Kondensatfelds in Westsibirien vor. Die BASF-Tochter Wintershall erhält 25 % plus einen Anteil an den Blöcken IV und V der Achimov-Formation. Die Blöcke IV und V verfügen nach dem von der russischen Bergbehörde bestätigten Entwicklungsplan insgesamt über Kohlenwasserstoffvorkommen in Höhe von 274 Mrd. m3 Erdgas und 74 Mio. t Kondensat. Dies entspricht insgesamt 2,4 Mrd. Barrel Öläquivalent. Im Plateau sollen aus den beiden Blöcken mindestens 8 Mrd. m3 Gas pro Jahr gefördert werden. Der Start der Produktion ist für das Jahr 2016 vorgesehen.

Im Gegenzug wird Wintershall das bislang gemeinsam betriebene Erdgashandels- und Speichergeschäft vollständig an Gazprom übertragen. Hierzu zählen die 50-%-Beteiligungen an den Erdgashandelsgesellschaften Wingas, Wintershall Erdgashandelshaus Berlin (WIEH) und Wintershall Erdgashandelshaus Zug (WIEE) einschließlich der Beteiligungen an den Erdgasspeichern Rehden und Jemgum in Deutschland sowie Haidach in Österreich und die Speichergesellschaft astora. Gazprom wird sich zudem mit 50 % an der Wintershall Noordzee B.V. beteiligen, die in der Erdöl- und Erdgassuche sowie Förderung in der südlichen Nordsee (Niederlande, UK und Dänemark) tätig ist.

"Durch den Asset-Tausch können wir uns darauf konzentrieren, in unseren Schwerpunktregionen an der Quelle profitabel zu wachsen", sagte Dr. Kurt Bock, Vorstandsvorsitzender der BASF SE. "Mit der gemeinsamen Entwicklung der zusätzlichen Blöcke in der attraktiven Achimov-Formation werden wir die Produktion von Erdgas und Kondensat mit unserem Partner Gazprom weiter ausbauen." Der Vollzug der Transaktion wird Mitte 2014 erwartet und mit wirtschaftlicher Rückwirkung zum 1. April 2013 erfolgen.

 
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Montag, 30.12.2013, 10:40 Uhr