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Enerige & Management > Elektrofahrzeuge - Batterie-Kathoden für E-Autos made in Brandenburg
Bild: JiSIGN / Fotolia
ELEKTROFAHRZEUGE:
Batterie-Kathoden für E-Autos made in Brandenburg
BASF will am brandenburgischen Schwarzheide (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) eine Anlage zur Produktion von Batterie-Kathodenmaterialien für jährlich 400.000 Elektroautos aufbauen.
 
Wie der Chemiekonzern jetzt mitteilte, sollen am Standort Schwarzheide Vorprodukte aus dem bereits angekündigten BASF-Standort in Harjavalta/Finnland verwendet werden. Beide Anlagen sollen im Jahr 2022 in Betrieb gehen. Eine Förderung durch den Bund im Rahmen des ersten gemeinsamen europäischen Projekts zur Batteriezellfertigung (IPCEI) und durch das Land Brandenburg ist vorgesehen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) erklärte: „Die Investitionsentscheidung von BASF in Schwarzheide in Brandenburg ist ein starkes Signal für die Region und für die Zukunft des Automobilstandorts Deutschland. Der Aufbau einer innovativen Kathodenfertigung von BASF in Schwarzheide ist Teil unseres ersten gemeinsamen europäischen Projekts zur Batteriezellfertigung.“ Man wolle die qualitativ besten und nachhaltigsten Batterien in Deutschland und Europa bauen.

Der Ministerpräsident von Brandenburg, Dietmar Woidke (SPD), betonte, gerade in diesen Tagen, in denen das Bundeskabinett das Kohle-Ausstiegsgesetz beschlossen hat, sei das für Brandenburg und insbesondere die Lausitz eine sehr gute Nachricht. Er sprach von einem entscheidenden Beitrag, um Industriearbeitsplätze in der Region zu sichern und neue zu schaffen.

Der brandenburgische Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) sagte, im 30. Jahr der Deutschen Einheit präsentiere sich die Wirtschaft in Brandenburg so robust wie noch nie.

Das Projekt von BASF in Schwarzheide ist Teil des ersten gemeinsamen europäischen Projekts zur Batteriezellfertigung IPCEI (Important Projects of Common European Interest), welches das Bundeswirtschaftsministerium im vergangenen Jahr zusammen mit anderen europäischen Ländern und der EU-Kommission initiiert hat.

Insgesamt sind fünf Unternehmen aus Deutschland sowie Firmen aus sechs weiteren Mitgliedstaaten Teil dieses gemeinsamen Projekts. Die deutschen Unternehmen im ersten IPCEI sind BASF, BMW, Opel, Umicore und Varta.

 
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