• Vorreiter-Unternehmen für Klimaschutz-Initiative gesucht
  • Ökostromlücke von 10 Prozent für 2030 prognostiziert
  • Thomas Zaremba wechselt von Jena nach Rudolstadt
  • Bürger entscheiden für Solarpark bei Sinzing
  • "Jede vermiedene Tonne Treibhausgase zählt"
  • Hamburg Energie und Wärme Hamburg fusionieren
  • Geothermienutzung zur Wärmebereitstellung in Deutschland
  • An allen Enden fester
  • OGE arbeitet mit Lkw-Herstellern zusammen
  • Verbände fordern mehr Hilfen bei Effizienz-Projekten
REGENERATIVE:
BioMa Energie AG baut in Bayern Bioenergiepark
Die Salzburger BioMa Energie AG wird im bayerischen Burgkirchen für 250 Mio. Euro einen Bioenergiepark verwirklichen. Betreiber wird die InfraServ Gmbh & Co. Gendorf KG. Am 14. Dezember unterzeichneten die beiden Unternehmen eine entsprechende Absichtserklärung.
 

Bereits 2007 soll eine Biodieselanlage mit vorgelagerter Ölmühle sowie eine Bioethanolanlage und ein Biomasse-Heizkraftwerk zur thermischen Verwertung der Koppelprodukte errichtet werden. Damit sollen jährlich 50 000 t Biodiesel und 120 000 t Bioethanol erzeugt werden. Die elektrische Leistung wird 20 MW betragen. Für den Betrieb der Anlagen ist die Anlieferung und Weiterverarbeitung von 420 000 t Getreide (Weizen und Mais), 60 000 t Rapssaat oder anderer Ölsaaten sowie 25 000 t Pflanzenöl pro Jahr vorgesehen.

InfraServ-Geschäftsleiter Bernhard Langhammer bezeichnet das Projekt „als einen Meilenstein in der Entwicklung des Standortes Gendorf und der Region im Bayerischen Chemiedreieck“. Mit der Bioenergieerzeugung werde Gendorf zum Vorreiter in Bayern bei der Nutzung nachwachsender Rohstoffe im industriellen Maßstab. „Der Einstieg in diese zukunftsträchtige Energieversorgung führt zu einer weiteren Absicherung des Standorts Gendorf und seiner rund 4 000 Arbeitsplätze.“ Durch den Bioenergiepark sollen 120 neue Arbeitsplätze entstehen.

Die BioMa Energie AG hatte in den vergangenen Wochen gemeinsam mit der InfraServ Gendorf die Investitionskosten durch die erforderliche Infrastruktur am Standort Gendorf ermittelt: 21 Mio. Euro. Darin enthalten ist die komplette Erschließung eines 12,5 ha großen Geländes im östlichen Industrieparkbereich mit Straßen, Schienen, Rohrbrücken und Versorgungsleitungen durch die Infraserv Gendorf. Nun erfolgt die Detailplanung mit Ausarbeitung eines Erschließungsplans sowie die Ermittlung der benötigten Lieferungen und Dienstleistungen wie Dampf, Strom, Rückkühlleistung, Wasser, Stickstoff, Druckluft sowie diverser Servicedienstleistungen, die für die Versorgung des Bioenergieparks notwendig sind. Ferdinand Fiedler, Vorsitzender des Aufsichtsrates der BioMa Energie AG, unterstreicht, „dass die nächsten Schritte der Verfeinerung des Rohstoffkonzepts sowie der Absatzmärkte für unsere Produkte gelten. Der Vorbereitung des Genehmigungsverfahrens kommt nach den Feiertagen höchste Priorität zu.“

Die Salzburger BioMa betreibt bereits drei Biomasse-Heizwerke in Niederösterreich (Gmünd, Ennsdorf und Ernsthofen) sowie eines in Kärnten (St. Andrä).

 


 
Möchten Sie diese und weitere Nachrichten lesen?
 
 
Testen Sie E&M powernews
kostenlos und unverbindlich
  • Zwei Wochen kostenfreier Zugang
  • Zugang auf stündlich aktualisierte Nachrichten mit Prognose- und Marktdaten
  • + einmal täglich E&M daily
  • + zwei Ausgaben der Zeitung E&M
  • ohne automatische Verlängerung
 
Jetzt kostenlos testen
 
Login für Kunden
 

Kaufen Sie den Artikel
  • erhalten Sie sofort diesen redaktionellen Beitrag für nur € 2.98
 
JETZT ARTIKEL KAUFEN
Mehr zum Thema

 
Haben Sie Interesse an Content oder Mehrfachzugängen für Ihr Unternehmen?
 
Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur Nutzung von E&M-Inhalten oder den verschiedenen Abonnement-Paketen haben.
Das E&M-Vertriebsteam freut sich unter Tel. 08152 / 93 11-77 oder unter  vertrieb@energie-und-management.de über Ihre Anfrage.
 
WEITERE INFORMATIONEN
© 2021 Energie & Management GmbH
Montag, 18.12.2006, 17:43 Uhr