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REGENERATIVE:
Bosch steigt ins Wechselrichter-Geschäft ein
Die Stuttgarter Bosch-Gruppe will die voltwerk electronics GmbH der finanziell angeschlagenen Conergy AG erwerben, die sich auf die Herstellung von Wechselrichtern für Photovoltaiksysteme konzentriert.
 

„Mit voltwerk electronics betritt Bosch den Markt der Wechselrichter und verfügt damit über ein breites Produktangebot vom Stringwechselrichter mit drei Kilowatt bis zum Zentralwechselrichter mit 1 400 Kilowatt", sagte Volkmar Denner, der in der Bosch-Geschäftsführung für Forschung und Vorausentwicklung zuständig ist, am 21. Dezember. Die Conergy-Tochter setzte im Geschäftsjahr 2010 mit rund 100 Mitarbeitern etwa 68 Mio. Euro um.

Mit dem Einstieg in die Wechselrichter-Produktion schließt Bosch eine Lücke im Solar-Portfolio: Seit der Übernahme der Ersol Solar Energy AG, der aleo Solar AG sowie der Johanna Solar Technology GmbH verfügt das Unternehmen bereits über Produktionskapazität zur Herstellung von Photovoltaikzellen und -modulen. Voltwerk electronics wird den Angaben zufolge in die Bosch Power Tec GmbH in Böblingen eingegliedert, die innerhalb des Konzerns das Geschäft mit Wechselrichtern vorantreiben soll.

Für die finanziell angeschlagene Conergy AG ist der Verkauf der Tochtergesellschaft ein weiterer Schritt im Rahmen der strategischen Neuausrichtung. „Im Rahmen unserer Systemanbieter-Strategie reduzieren wir konsequent unsere eigene Fertigungstiefe und fokussieren Conergy auf die internationalen Vertriebsaktivitäten und das in Zukunft immer wichtiger werdende Service-Geschäft", sagte Conergy-Vorstand Alexander Gorski. In Frankfurt/Oder beschränkt sich das Unternehmen inzwischen auf die Produktion von Photovoltaikmodulen, die nicht kostendeckende Wafer- und Zellfertigung wurde bis auf weiteres eingestellt. Ein langfristiger Liefervertrag mit voltwerk electronics ermöglicht es Conergy, auch künftig Wechselrichter für das Systemgeschäft zu beziehen.


 
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Donnerstag, 22.12.2011, 09:51 Uhr