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Enerige & Management > BHKW - Doppelter Kälteprozess steigert Wirtschaftlichkeit
Bild: E&M
BHKW:
Doppelter Kälteprozess steigert Wirtschaftlichkeit
Ein BHKW plus eine Adsorptionskältemaschine versorgen einen Spritzgusshersteller zu günstigeren Kosten als bisher mit der nötigen Energie.
 
Dank der neu installierten Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung mit einer Adsorptions-Kältemaschine wird für die noch vorhandene Kompressions-Kältemaschine weniger elektrische Energie benötigt. Das steigert die Wirtschaftlichkeit der Anlage. Die Kapital-Rückflusszeit für die KWKK-Anlage in Wernigerode liegt deswegen laut Anlagenlieferant „f.u.n.k.e. SENERGIE GmbH“ bei vier Jahren.
 
Installiert wurde ein BHKW mit Leistungen von 48 kWel und 78 kWth. Das Aggregat hat einen elektrischen Wirkungsgrad von 33,6 %, einen thermischen von 53,8 % und einen Gesamtwirkungsgrad von 87,4 %. Die vom BHKW erzeugte Wärme wird durch eine Adsorptions-Kältemaschine mit einer Kälteleistung von 44 kW und einer Leistungszahl von 0,56 abgenommen. Ein Pufferspeicher macht den Betrieb von BHKW und Wärmepumpe voneinander weitgehend unabhängig. 
 
Die Anlage ist wegen der örtlichen Platzverhältnisse in einem Container untergebracht. Die Absorptions-Wärmepumpe kühlt den Volumenstrom (10 kg/s) des Kaltwasserrücklaufs der Produktion von 18 °C auf etwa 17 °C. Die restliche Kälteleistung zur Kühlung des Kaltwasserrücklaufs auf 15 °C erbringt die Kompressions-Kältemaschine.
 
Strom aus der KWK-Anlage wird vollständig von dem Industriebetrieb genutzt; diese Eigenproduktion deckt rund ein Fünftel des Bedarfs. Die Anlage läuft vor allem, wenn Kälte benötigt wird.
 
Die Nutzungsdauer für die KWKK liegt derzeit aufgrund der längeren Produktionszeiten im Spritzgussunternehmen rund 30 % über der Planung, die durchschnittlich abgerufene elektrische Leistung bei 47,6 kWel, die Kälteleistung bei 43,8 kWth.
 
Weitere Informationen auf der Intercogen, Karlsruhe, Stand G 07.

 
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