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Enerige & Management > IT - Edna kritisiert Realitätsverlust
Bild: Fotolia.com, topae
IT:
Edna kritisiert Realitätsverlust
Das Änderungsmanagement bei der Software für den Energiemarkt ist nach wie vor chaotisch, kritisiert der Edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V.
 

Auslöser für die Kritik waren umfangreiche Änderungen bei den Marktformaten, die der BDEW als projektführende Organisation im Auftrag der Bundesnetzagentur am Abend des 26. März 2014 veröffentlicht hat. Sie sollen bereits am Stichtag 1. April in die Software bei den Energieversorgern integriert sein. Die Korrekturen betrafen unter anderem die Marktprozesse GPKE, MaBiS und die Formate CONTRL/APERAK, HKNR und UTILMD. In der Mitteilung des BDEW hieß es laut Edna kurz und knapp: „Die Korrekturen sind bei der Umsetzung der Formate zum 01.04.2014 zu berücksichtigen.“

Dass dies nicht zu realisieren ist, wissen nicht nur IT-Fachleute. Aus Sicht der Edna ignoriert diese Vorgehensweise die realen Umsetzungsmöglichkeiten der Softwareanbieter auf das Gröbste. „Die Lösungen sind längst beim Kunden implementiert und werden dort getestet. Anders wäre der Starttermin für die Formatänderungen am 1. April auch niemals zu halten. Es ist absolut ärgerlich, dass auf diese Realitäten immer noch keine Rücksicht genommen wird“, ärgert sich Edna-Geschäftsführer Rüdiger Winkler.

Der Verband erneuert deswegen zum wiederholten Mal seine Forderung, endlich ein verbindliches Änderungsmanagement bei der Festlegung von Marktprozessen und Datenformaten einzuführen, das die Realitäten der Softwareentwicklung und -implementierung berücksichtigt. Eigentlich sind die Änderungsprozesse auf sechs Monate Vorlauf ausgelegt. Späte Veröffentlichungstermine für Änderungen und der ständige Anpassungsbedarf bringen alle Marktteilnehmer in eine prekäre Lage und richten einen hohen wirtschaftlichen Schaden an, kritisiert Winkler. Gehe man davon aus, dass im Schnitt pro Versorgungsunternehmen, Energiehändler, Energiedienstleister oder energieintensivem Industrieunternehmen zehn Personentage pro Monat für Korrekturen und Nacharbeiten angesetzt werden müssen, so addiere sich das bei einem Tagessatz von 500 Euro pro Tag auf rund 60 000 Euro pro marktteilnehmendem Unternehmen und Jahr.


 
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Freitag, 28.03.2014, 12:41 Uhr