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Enerige & Management > Gasnetz - Einigung über Gasspeicher Haidach
Bild: Fotolia.com, WestPic
GASNETZ:
Einigung über Gasspeicher Haidach
Der Erdgasspeicherbetreiber Astora und der Fernleitungsnetzbetreiber Open Grid Europe haben sich auf die Bereitstellung der Transportkapazitäten für den österreichischen Gasspeicher Haidach verständigt.
 
Open Grid Europe (OGE) wird ab 2020 temperaturabhängig feste Transportkapazitäten für den Speicher Haidach anbieten. Speicherbetreiber Astora soll diese Kapazitäten vorab für einen längerfristigen Zeitraum buchen, teilten beide Unternehmen mit.

Im vergangenen Jahr hatte Astora ein Missbrauchsverfahren gegen OGE bei der Bundesnetzagentur beantragt, weil der Netzbetreiber für die Netzanbindung keine festen Kapazitäten anbieten wollte. Daraufhin war OGE verpflichtet worden, feste Kapazitäten anzubieten, allerdings ließ die Bundesnetzagentur in ihren Beschluss offen, wie diese gestaltet werden sollen. Gegen den Beschluss hatten sowohl Astora als auch der Netzbetreiber OGE Beschwerde beim Oberlandesgericht Düsseldorf eingereicht. Mit ihrer außergerichtlichen Einigung haben Speicher- und Netzbetreiber nun eine effiziente und marktgerechte Lösung für den Speicher Haidach gefunden, die zur Erhöhung der Versorgungssicherheit beitrage, hieß es in einer Mitteilung der beiden Unternehmen.

Mit den temperaturabhängigen festen Transportkapazitäten (TaK) können Speicherkunden in Haidach im Winter bei Temperaturen von 0 °C und darunter 100 % der Transportkapazitäten für ihre Ausspeicherung nutzen. Zwischen 0 und 8 °C werden noch 57 % der angefragten Transportkapazitäten fest zur Verfügung stehen. Im Sommer soll den Speicherkunden mit dem neuen Modell bei Temperaturen ab 16 °C die festen Transportkapazitäten vollständig zur Einspeicherung garantiert werden. Im Temperaturbereich zwischen 10 und 16 °C soll die angefragte Transportkapazität zu 22 % fest genutzt werden können.

Effiziente Produkte wie TaK helfen, das Gasnetz besser zu nutzen, und reduzieren die Kosten des Infrastrukturausbaus, wirbt OGE um Akzeptanz. Der Netzbetreiber könne damit den Gastransport besser steuern und die Flexibilität des Netzes voll auslasten. Auf Händlerseite gibt es dagegen weiter Bedenken wegen der neuen Produkte. TaK und andere Produkte sind auch Teil des von den Fernleitungsnetzbetreibern vorgelegten und im April veröffentlichten Netzentwicklungsplans 2013.

 
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Montag, 29.09.2014, 11:02 Uhr