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Enerige & Management > Elektromobilität - Enercity erhält Zuschlag für Ladestationen
Bild: Jonas Rosenberger / E&M
ELEKTROMOBILITÄT:
Enercity erhält Zuschlag für Ladestationen
Die Stadt Hannover beauftragt ihren kommunalen Energiedienstleister Enercity mit dem Aufbau eines öffentlichen Ladenetzes für Elektroautos im gesamten Stadtgebiet.
 
Die Enercity AG hat von der Stadt Hannover die Konzession zur Errichtung einer öffentlichen E-Ladeinfrastruktur erhalten. Der kommunale Energiedienstleister wird bis Ende 2020 insgesamt 480 öffentlich zugängliche Ladepunkte installieren und sie danach betreiben. Der Erteilung der Konzession vorausgegangen war ein europaweites Vergabeverfahren.

„Auf Basis dieser Vereinbarung werden wir in nur zwei Jahren eines der dichtesten öffentlichen beziehungsweise halböffentlichen Ladenetze in Deutschlands aufbauen“, erklärte die Enercity-Vorstandschefin Susanna Zapreva. Ab 2019 entstehe im Schnitt an jedem Arbeitstag ein neuer Ladepunkt in Hannover. Um geeignete Standorte für die Ladesäulen zu finden, will Enercity innovative Wege gehen und neben der digitalen, datenbasierten Analyse auch die Bevölkerung intensiv in die Standortsuche einbinden.

„Mit dieser Konzessionsvergabe schaffen wir einen wichtigen Rahmen dafür, dass es mit dem Ausbau der Elektromobilität deutlich vorangeht“, sagte Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok. Es sei ein großer Schritt in Richtung eines flächendeckenden Angebots für die gesamte Stadt.

Der Konzessionsvertrag regelt eine gleichmäßige Verteilung der Ladeinfrastruktur in Hannover. Jeder der 13 Stadtbezirke soll mindestens zwei Ladestationen bekommen und in jedem der 51 Stadtteile wird mindestens eine Station angestrebt.

Alle 480 öffentlichen Ladepunkte an den 240 Stationen werden laut Zapreva ausschließlich mit Ökostrom betrieben. Zum Ausbaupaket gehören auch 30 Schnellladepunkte mit mindestens 50 kW Leistung. Die Hälfte der Ladesäulen soll bereits Ende 2019 fertiggestellt sein.

Zapreva hatte bereits im Vorfeld erklärt, dass der neue Geschäftsbereich Elektromobilität in den zwei bis drei Jahren einen Umsatz „in zweistelliger Millionenhöhe“ einbringen solle. Um das Geschäft ans Laufen zu bringen, hatte sich das Unternehmen an den Firmen „Wallbe“ und „E2Work“ beteiligt.

Enercity wird bis 2020 mehrere Millionen in die Ladeinfrastruktur investieren und hat sich bereits Förderzusagen des Bundes für über 750 Ladepunkte gesichert, auch über Hannovers Stadtgebiet hinaus. Die Tarifgestaltung sehe verbrauchsbasierte und zeitbasierte Komponenten vor, so das Unternehmen. Die Kunden profitierten von einer transparenten und fairen Preisstruktur.

Bis Dezember hatte der kommunale Energiedienstleister bereits 49 öffentliche Ladepunkte in Betrieb genommen und im Rahmen von Vertriebsaktivtäten weitere 200 Ladepunkte an gewerbliche und private Kunden verkauft. Der Slogan „Hannover stromert“ wird auf allen Ladeeinrichtungen von Enercity sichtbar sein.

 
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Freitag, 07.12.2018, 11:08 Uhr