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Enerige & Management > Stadtwerke - Enercity setzt auf Gewinnzuwachs
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STADTWERKE:
Enercity setzt auf Gewinnzuwachs
Die Stadtwerke Hannover wollen unter dem neuen Firmennamen Enercity die Modernisierung vorantreiben und die Investitionen 2018 deutlich steigern.
 
Die früheren Stadtwerke Hannover heißen seit 1. März Enercity AG, nachdem auch die Hauptversammlung des kommunalen Versorgers grünes Licht für die Umfirmierung gegeben hat. Damit wird die Transformation des Unternehmens auch nach außen deutlich.

Das Geschäftsjahr 2017 wird als erfolgreich bewertet. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, sagte Vorstandschefin Susanna Zapreva bei der Vorlage der Zahlen für 2017 in Hannover. Trotz hoher Abwertungen durch den Verkauf des Kohlekraftwerks Mehrum und vorsorglicher Rückstellungen für die Gasspeichergesellschaft zeige das Jahresergebnis eine Trendwende.

Die Enercity-Umsatzerlöse stiegen um 5,3 % auf 2,1 Mrd. Euro. Der operative Gewinn (Ebitda) legte sogar um 6,7 % auf 222,7 Mio. Euro zu. Das Ergebnis nach Steuern, also der Gewinn, blieb mit 77,6 Mio. Euro fast konstant.

„Wir konnten sogar 14 Mio. Euro ins Eigenkapital stecken und unsere Eigenkapitalquote auf 32 Prozent steigern“, berichtete Finanzvorstand Marc Hansmann. Die Investitionen lagen bei 134 Mio. Euro und damit um 49 % über dem Vorjahreswert. Im laufenden Jahr sollen sie auf 180 Mio. Euro steigen.

Die Gewinnabführung an die Anteilseigner erreicht fast Vorjahresniveau: Die Stadt Hannover erhält 49,2 Mio. Euro, die Region 400 000 Euro. An die Thüga AG gehen 10,5 Mio. Euro. Durch die Überkreuzbeteiligung zwischen Enercity und dem Münchener Stadtwerkenetzwerk fließen wie im Vorjahr 56 Mio. Euro von der Thüga zurück nach Hannover. Die Thüga trägt so rund 25 % zum operativen Enercity-Ergebnis bei.

Der Stromabsatz im eigenen Konzessionsgebiet lag 2017 mit rund 3,54 Mrd. kWh etwa 1,4 % unter dem Vorjahreswert. Der Gasabsatz im Konzessionsgebiet fiel um 1,4 % auf 7,88 Mrd. kWh, der Fernwärmeabsatz um 1,5 % auf 1,25 Mrd. kWh. Die Zahl der Mitarbeiter lag zum Jahresende 2017 mit 2 352 um 2,7 % unter dem Vorjahreswert.

Für 2018 erwartet Zapreva ein Plus von 25 % beim Jahresgewinn.

 
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Freitag, 02.03.2018, 13:44 Uhr