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Energiecontrolling trotz verteilter Strukturen
Um den Energieverbrauch vieler einzelner Verbrauchsstellen zu erfassen, ist nicht unbedingt die Investition in zahlreiche fernauslesbare Zähler nötig.
 
Die Nürnberger Programmentwickler IngSoft GmbH haben für die Verbrauchserfassung und für das Energiemanagement die Software „EasyWatt“ entwickelt, die sich bisher schon in Städten und Gemeinden im kommunalen Energiemanagement bewährt hat, und die es nun in einer neuen Version für den Einsatz in Filialbetrieben gibt. Durch neue Leistungsmerkmale wie Kostenstellen und verschiedene Klimastandorte sei  das Programm nun uneingeschränkt für Industrie und Handel einsetzbar, betont der Anbieter.
Die Software kann immer dann zum Einsatz kommen, wenn für ein Energiemanagement eine Leittechnik nicht vorhanden ist oder wenn die Installation von entsprechender Erfassungs-Hardware (etwa fernauslesbare Zähler) nicht rentabel erscheint.
Die von IngSoft entwickelte Alternative zu fernabfragbaren Zählern mutet zunächst etwas altmodisch an, wird aber durch eine moderne Software zu einer kostengünstigen Möglichkeit, den Energieverbrauch des Unternehmens auch in Zweigstellen und Filialbetrieben zu kontrollieren: Ein zentral installiertes Programm erstellt Ableselisten, in die das Personal vor Ort die monatlich abgelesenen Zählerwerte (die Zähler sind durch den Energieversorger ohnehin vorhanden) einträgt. Diese Ableselisten werden zentral erfasst und von der Software ausgewertet.
Die Software kann mehr, als nur die Zählerdaten zu einem Gesamtverbrauch aufsummieren. Sie überwacht laut Entwickler den Ablesevorgang auf Fehler und gleicht Daten mit Vergleichswerten aus einer Datenbank ab. So mache es nichts aus, wenn z.B. der Ablesezeitpunkt variiert, ein Komma falsch gesetzt war oder wenn sich alte Ablesungen im Nachhinein als falsch herausstellen sollten. Auch Zählerwechsel, über deren genaues Datum und deren Zählerendstand zunächst nichts bekannt ist, würden vorläufige Auswertungen nicht verhindern, betonen die Entwickler.
Ebenfalls berücksichtigt wird von dem Programm die Zeitvarianz der Strukturen. Denn bei einer großen Anzahl von Verbrauchsstellen gibt es oft Veränderungen in der Struktur (etwa die Änderung der Gebäudestruktur, der Nutzflächen, der Zählerstruktur oder ein Vertragswechsel). Den Einfluss dieser Veränderungen auf die Verbrauchsermittlung berücksichtigt laut Entwickler das Programm ebenfalls.

 
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Donnerstag, 31.05.2001, 11:54 Uhr