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FORSCHUNG:
ersol und Schott forschen gemeinsam
Die ersol Thin Film GmbH und die Schott Solar GmbH haben eine Kooperation zur gemeinsamen Entwicklung der mikromorphen Dünnschicht-Technik vereinbart.
 

Beide Unternehmen wollen ihre Ressourcen im Bereich Forschung und Entwicklung bündeln, um eine schnellere Marktreife und damit eine führende Marktposition in der mikrokristallinen Photovoltaik zu erreichen. Das mikromorphe Dünnschicht-Modul hat nach Unternehmensangaben im Gegensatz zur herkömmlichen amorphen Version einen doppelten Aufbau aus einer amorphen und einer mikrokristallinen Siliziumschicht. Die Anordnung nutzt das Sonnenlicht besser aus, weil die beiden Siliziumebenen das gesamte Lichtspektrum in Strom umwandeln, so Dr. Christian Koitzsch, technischer Geschäftsführer der ersol Thin Film GmbH: "Wir gehen davon aus, dass die so genannte mikromorphe Tandemzelle eine bis zu 50-prozentige Steigerung des Wirkungsgrades und damit auch der Modulleistung im Vergleich zur amorphen Technologie erreichen kann."

Mit der ersol Thin Film GmbH baut die ersol-Gruppe in Erfurt eine Produktion mit 40 MW Jahreskapazität für Dünnschicht-Solarmodule auf. Anfang Februar verkaufte ersol eine Minderheits-Beteiligung an der Dünnschicht-Tochter von knapp 50 Prozent an den Private-Equity-Investor Ventizz Capital Partners Advisory AG. Die Mittelzuflüsse sollen für das weitere Wachstum und die Technologie-Entwicklung eingesetzt werden, heißt es aus Erfurt. Die Schott Solar GmbH mit Sitz im unterfränkischen Alzenau hatte Anfang November 2007 in Jena eine industrielle Großfertigung für Dünnschicht-Solarmodule in Betrieb genommen. Mit den neuen Werken bauen sich ersol und der Schott-Konzern - neben der auf Wafer basierten Solartechnik - ein zweites Standbein im Photovoltaik-Geschäft auf.


 
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Donnerstag, 07.02.2008, 08:19 Uhr