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Enerige & Management > Smart Home - Fast Data statt Big Data
Bild: Fotolia.com, XtravaganT
SMART HOME:
Fast Data statt Big Data
Durch eine Kooperation mit dem kalifornischen IT-Anbieter Tipco sichert sich die Digitalstrom AG aus Schlieren bei Zürich den Zugriff auf eine Software-Plattform, über die Prozesse im vernetzten Zuhause gesteuert werden können.
 
Die smarte Orchestrierung, das Zusammenspiel von Geräten und Dienstleistungen im Haushalt ist das Ziel von Smart-Home-Anwendungen. Die Digitalstrom AG wird sich dafür künftig der Expertise des amerikanischen Software-Hauses Tipco bedienen. Damit sieht sich das Unternehmen aus der Schweiz für den Massenmarkt der Smart-Home-Lösungen aufgestellt, der nach Einschätzung von Digitalstrom allein in Europa auf 280 Mio. Haushalte geschätzt wird.

Das Beispiel eines Warnservices soll die Früchte der neuen Zusammenarbeit zeigen. Bei Gefahr eines Hagelschauers fahren in einem vernetzten Haus automatisch elektrische Markisen, Jalousien und Rollläden ein. Die Bestimmung der Wahrscheinlichkeit eines Unwetters laufe über die Tipco-Plattform, die dazu unter anderem rund 8 000 Flugzeugbeobachtungen, etwa 120 Sondierungen von Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchtigkeit sowie cirka 1 000 Windmessungen berücksichtige. Gleichzeitig würden parallel laufende, beispielsweise über Zeitschaltuhren gesteuerte Prozesse überwacht und gegebenenfalls unterbrochen. Durch die Berücksichtigung der Prozessschritte der jeweils letzten 30 Minuten werde eine situationsbedingte Reaktion des Gesamtsystems in Echtzeit möglich.

Nach Ansicht von Martin Vesper, Vorstandschef von Digitalstrom, sind mit einer solchen Plattform neuen Dienstleistungsangeboten, auch gemeinsam mit Drittanbietern, fast keine Grenzen gesetzt. Für Maurizio Canton, Technischer Geschäftsführer bei Tipco Software ist entscheidend, dass bei entsprechenden intelligenten Lösungen nicht nur sehr große Datenmengen verarbeitet werden, sondern dass die Ergebnisse schnell bereitgestellt werden, um rechtzeitig konkrete Aktionen ableiten zu können: „Wir sprechen daher nicht von Big Data, sondern eben von Fast Data.“

 
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Freitag, 28.11.2014, 08:50 Uhr