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Enerige & Management > Klimaschutz - Flughafen Stuttgart wird zum PV-Kraftwerk
Bild: Fotolia.com, Nicole Effinger
KLIMASCHUTZ:
Flughafen Stuttgart wird zum PV-Kraftwerk
Unter anderem mit einer Verzehnfachung der Solarstromproduktion soll der Stuttgarter Flughafen bis 2050 klimaneutral werden.
 

Die Flughafen Stuttgart GmbH (FSG) will den Landesflughafen (STR) bis 2050 klimaneutral betreiben. In langjähriger Vorarbeit habe man einen wissenschaftlich fundierten Ab­bau­plan für die CO2-Emissionen entwickelt, teilte die FSG mit.

Der Masterplan Energie und Klima 2050 zeige auf, dass der Flughafen seine direkten Treibhausgasemissionen (bezogen auf das Jahr 1990) aus eigener Kraft um knapp 90 Prozent reduzieren kann. In dem Plan ist in Fünf-Jahres-Schritten bis 2050 festgelegt, welche Investitionen in energieeffiziente Anlagen zum Beispiel in den Terminals, in Elektromobilität oder klimafreundliche Strompro­duktion getätigt werden sollen.

Der gesamte Energiebedarf am STR soll zukünftig nahezu komplett aus regenerativen Quellen gedeckt werden – sowohl durch eigene Erzeugung als auch durch Zu­kauf. Den Ertrag aus Photovoltaik am Standort will der Flughafen von derzeit 2,5 auf rund 30 Mio. kWh pro Jahr steigern. Aktuell seien fünf Anlagen auf der Fläche von rund 15.000 Quadratmetern im Einsatz. Die PV-Fläche soll auf rund 130.000 Quadratmeter vergrößert werden. 

Spezielle Wolkenkameras werden dabei helfen, ein lokales Smart Grid intelligent zu steuern, indem sie möglichst exakte Prognosen zur Solarstromproduktion am STR erstellen. Auf diese Weise könnten etwa Elektrofahrzeuge dann geladen werden, wenn die Solaranlagen besonders viel Ertrag bringen. Weitere Teilprojekte sehen zum Beispiel die Umstellung der Fahrzeugflotte am Flughafen von Verbrennern auf E-Fahrzeuge vor. Außerdem soll der Anteil der per ÖPNV zum Flughafen an- und abreisenden Personen von 23 auf 50 % gesteigert werden. 

„Die Studie des Flughafens Stuttgart zeigt, was beim Klimaschutz möglich ist, wenn wir alle Register ziehen. Nur so können wir langfristig Mobilität und Umweltschutz vereinbaren“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) bei der Vorstellung des Klima­schutzplans am 27. Juli. Bei der Entwicklung des Konzepts ließ sich der Flughafen vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE beraten und unterstützen. 

Weitere Informationen zum Masterplan Energie und Klima 2050   auf der Website des Flughafens.


 
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