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Enerige & Management > Photovoltaik - Forscher machen Photovoltaikanlagen zu Wettersensoren
Bild: Fotolia.com, @nt
PHOTOVOLTAIK:
Forscher machen Photovoltaikanlagen zu Wettersensoren
Die Erzeugung von Solarstrom unterliegt wetterbedingten Schwankungen. Fraunhofer-Forscher verfolgen jetzt einen neuen Ansatz zur präziseren Vorhersage.  
 

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE erforscht im Verbundprojekt "Met-PV-Net" die Auswirkungen von Wolken auf die Stromproduktion von Photovoltaikanlagen. Ziel ist die Entwicklung von Computermodellen, die eine bessere Vorhersage der Einspeisung aus Photovoltaikanlagen ins Stromnetz erlauben. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das Projekt mit rund zwei Mio. Euro. Die Projektleitung in dem Verbundprojekt liegt beim Internationalen Zentrum für Nachhaltige Entwicklung (IZNE) der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS). 

Im September findet dazu eine Messkampagne an mehreren Standorten im Allgäu statt. Zum Einsatz kommen unter anderem ein Spektrometer zur Strahlungsmessung, eine Wolkenkamera und ein Solar-Tracker, der sich nach der Sonne ausrichtet und unterschiedliche Vergleichsmessungen vornimmt.

Das Fraunhofer ISE entwickelt im Projekt aber vornehmlich Methoden, mit denen PV-Anlagen zukünftig selbst als Sensor für die eintreffende Solarstrahlung eingesetzt werden können. "Die inzwischen mehr als 1,7 Millionen PV-Anlagen in Deutschland werden immer häufiger mit Messgeräten ausgerüstet, die es erlauben, ihre Stromerzeugung in Echtzeit zu verfolgen. Gelingt es uns, diese Messungen als Indikator für die solare Strahlung im Projekt zu nutzen, können wir das sehr dünne Netz an Wetterstationen erheblich erweitern und mittelfristig Wetterprognosen für die solare Stromerzeugung verbessern", erklärt Sven Killinger, Senior Scientist am Fraunhofer ISE.


 


 
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