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Enerige & Management > Stromspeicher - Forschung an Feststoffbatterien einen Schritt weiter
Bild: sdecoret / Fotolia
STROMSPEICHER:
Forschung an Feststoffbatterien einen Schritt weiter
Forscher der Berliner Humboldt-Universität und der Gießener Justus-Liebig-Universität haben neue Erkenntnisse über die Zusammensetzung und Leistung von Feststoffbatterien gewonnen.
 
Die Wissenschaftler haben in einem gemeinsamen Projekt mit dem Chemiekonzern BASF die Vorgänge in einer Feststoffbatterie mit Lithium als Minuspol und Kupfersulfit als Pluspol analysiert.

Kupfersulfit, das auch unter dem Namen Covellin bekannt ist, sei ein häufig vorkommendes Metall, sagt Prof. Philipp Adelhelm. „Das Besondere an dieser Verbindung ist eine einzigartige Kombination verschiedener Eigenschaften“, so der Berliner Wissenschaftler. Covellin lasse sich gut verformen und leite äußerst effizient Kupfer-Ionen und Elektronen. „In einer Feststoffbatterie mit Lithium als Gegenelektrode führt dies zu einer überraschend effizienten Reaktion. Die Batterie lässt sich daher über viele Zyklen wiederaufladen und zeigt im Vergleich zu anderen Sulfiden deutlich bessere Eigenschaften“, erläutert Adelhelm.

Allerdings weist der Elektrochemiker vom Institut für Chemie der Humboldt-Universität darauf hin, dass für die Markteinführung von Feststoffbatterien neben neuen Materialien auch neue Fertigungsprozesse notwendig seien. Bis es soweit sei, könnten noch fünf bis zehn Jahre vergehen, schätzt Adelhelm – obwohl bereits Prototypen verfügbar seien. Dies trübt allerdings nicht seinen insgesamt optimistischen Ausblick.

„Wir stecken hier noch in der Grundlagenforschung, sehen aber an den Ergebnissen eindrucksvoll, welchen großen Einfluss die physikalisch-chemischen Eigenschaften einer Verbindung auf das Batterieverhalten haben können“, sagt Adelhelm.

Der Vorteil von Feststoffbatterien ist der „trockene“ Elektrolyt. Dieser gewährt gegenüber konventionellen Lithium-Ionen-Batterien, die einen leicht brennbaren und flüssigen Elektrolyten haben, eine höhere Sicherheit und auch eine höhere Energiedichte.
 

 
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Dienstag, 29.09.2020, 15:06 Uhr