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IT-MANAGEMENT:
Frankreich stellt auf Smart Meter um
Der französische Stromversorger EdF will 35 Millionen Haushalts-Stromzähler im Land gegen intelligente Messgeräte austauschen.
 

Für den Umbau des Messsystems, der jetzt nach 18-monatigen Pilotversuchen beginnt, planen die Franzosen bis zu 7 Jahre Zeit und Kosten zwischen 4 und 5 Mrd. Euro ein. Das Smart-Metering-System wird ein Konsortium unter Leitung des französischen IT-Dienstleisters Atos Origin aufbauen. Seinen Auftragswert gibt das Unternehmen mit 100 Mio. Euro an.

Nach Auskunft der deutschen Unternehmens-Tochter von Atos entwickelt und liefern die IT-Spezialisten nicht nur die Software, die die Daten sammelt und an den  Stromversorger weitergibt. Sie planen auch die Beschaffung der Zähler und sorgen dafür, dass Messgeräte unterschiedlicher Hersteller in das Gesamtsystem integriert werden können.

Im Detail gehört zum Auftragsumfang der Aufbau der IT-Infrastruktur, die die Messdaten auslesen und weiterverarbeiten kann und die Steuerung der Kommunikation mit den Messgeräten. Außerdem entwickelte das Unternehmen das Internet-Portal, mit dessen Hilfe die Kunden ihre Verbrauchsdaten einsehen können. Die Software überwacht und steuert außerdem alle Datenströme, die zwischen Energieversorger, Kunden und einzelnen Messgeräten anfallen.

Noch nicht integriert in das System ist die Steuerung von dezentralen Stromerzeugern je nach dem aktuellen Bedarf, also die Verbindung der intelligenten Messgeräte zum Smart Grid. Zum Auftrags-Umfang für das Konsortium gehört auch die Anbindung an unterschiedliche Telekommunikations-Systeme zur Übertragung der Daten. Außerdem werden die Mitarbeiter des Energieversorgers im Umgang mit der neuen Technik geschult. Vorausgegangen war dem jetzigen Smart-Meter-Projekt für Haushalte eines für die Messgeräte in Industriebetrieben, das vor sechs Jahren startete.


 
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Donnerstag, 29.01.2009, 09:06 Uhr