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KERNKRAFT:
Gabriel holt Experten für Nuklear-Entsorgung
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat eine neue Kommission eingerichtet, die sich mit den Fragen der nuklearen Entsorgung befassen soll.
 

Die Entsorgungskommission (ESK), die am 30. Juni zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammentrat, besteht aus elf Wissenschaftlern und soll das Umweltministerium beraten. Hauptthemen des auch mit internationalen Experten besetzten Gremiums werden dabei den Angaben zufolge die Behandlung und Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle und bestrahlter Brennelemente, die Stilllegung kerntechnischer Einrichtungen und die Endlagerung aller Arten von radioaktiven Abfällen sein. "Eine der aktuell dringendsten Aufgaben" dabei seien die sicherheitstechnischen Fragestellungen, die die Stilllegung der Schachtanlage Asse betreffen, hieß es dazu aus dem BMU.

Die ESK sei "wegen der zunehmenden Bedeutung" der Entsorgungsfragen eingerichtet worden. Bisher befasste sich ein Ausschuss der seit Jahren bestehenden Reaktorsicherheitskommission (RSK) mit dem Thema. Die Mitglieder der ESK sind unabhängig und nicht an Weisungen gebunden. Um internationale Erfahrungen einzubeziehen, wurden ein Mitglied des französischen Ständigen Entsorgungsgremiums Groupe Permanent Chargé des Déchets (GPD) berufen, die die französische Nukleare Sicherheitsbehörde Autorité de Sûreté Nucléaire (ASN) berät. Zudem ist ein Mitarbeiter der schweizerischen Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen (HSK) in dem Gremium aktiv.

Die ESK besteht aus folgenden Mitgliedern:

- Dr. Detlef Appel, PanGeo - geowissenschaftliches Büro GbR, Hannover

- Dipl.-Ing. Holger Bröskamp, Sprecher der Geschäftsführung der GNS Gesellschaft für Nuklear-Service mbH, Essen

- Dr. Heinz-Walter Drotleff, Abteilungsleiter Strahlenschutz und Entsorgung des TÜV NORD EnSys, Hannover

- Prof. Dr. Gerhard Jentzsch, Inhaber des Lehrstuhls für Angewandte Geophysik des Instituts für Geowissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena

- Dipl.-Ing. (BA) Beate Kallenbach-Herbert, Gruppenleiterin Entsorgung und Rückbau des Öko-Instituts e. V., Darmstadt

- Dr. Horst Pitterich, Leiter des Projektbereichs Entsorgung des Projektträgers Wassertechnologie und Entsorgung (PTKA-WTE) im Forschungszentrum Karlsruhe GmbH, Eggenstein-Leopoldshafen

- Dr. Meinert Rahn, Leiter der Sektion Geologische Tiefenlagerung der Hauptabteilung für die Sicherheit der Kernanlagen, Villigen-HSK, Schweiz

- Prof. Dr. Klaus-Jürgen Röhlig, Universitätsprofessor für Endlagersysteme im Institut für Endlagerforschung der Technischen Universität Clausthal, Clausthal-Zellerfeld

- Dipl.-Ing. Dieter Rittscher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Energiewerke Nord GmbH, Lubmin

- Arsène Saas, Manosque, Frankreich

- Dipl.-Ing. Michael Sailer, stellvertretender Geschäftsführer des Öko-Instituts e. V. und Koordinator des Fachbereichs Nukleartechnik und Anlagensicherheit, Darmstadt

Weitere Informationen können auf der Homepage der ESK (www.entsorgungskommission.de   ) abgerufen werden.


 
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Dienstag, 01.07.2008, 09:25 Uhr