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Enerige & Management > Marktkommentar - Gas: Milde Witterung belastet
Bild: EEX
MARKTKOMMENTAR:
Gas: Milde Witterung belastet
Trotz geringer Speicherstände haben die europäischen Gasnotierungen aufgrund der milden Temperaturprognosen weiter nachgeben.
 
„Die heutigen Preisabschläge sind einzig der Witterung geschuldet“, meinte ein Marktbeobachter. Aus dem britischen Gassystem war am Montag ein leichter Versorgungsüberhang von 1,7 Mio. m3 gemeldet worden. Insgesamt setze sich im Markt die Meinung durch, dass der März recht mild ausfallen werde. Vor diesem Hintergrund würden nun Risikoprämien abgebaut und die Preise geben weiter nach. Allerdings wirken diesem Trend die Unsicherheiten über die Verfügbarkeit des Speichers Rough in Großbritannien und die geringen Gasspeicherstände in Europa entgegen. Laut Transparenzplattform Gas Infrastructure Europe sind die Speicherkapazitäten in der EU nur noch zu 30,13 % gefüllt. Die deutschen Speicher weisen einen Füllstand von 28,95 % auf, dies ist weniger als die Hälfte des Vorjahreswertes. Besonders betroffen ist der Speicher um ostfriesischen Jemgum, der nach Angaben von Betreiber Astora quasi Leergefahren worden ist und nur noch einen Füllstand von 1,39 % anzeigt. Vor einem Jahr lag die Füllquote hier noch bei 42,13 %.

Die Gaspreise gaben dennoch am Montag nach. Am britischen NBP verlor der Day-Ahead 0,4 p auf 45,50 p/th (umgerechnet rund 18,37 Euro/MWh), Lieferungen für März zeigten sich 1,00 p schwächer bei 45,00 p/th (etwa 18,17 Euro/MWh). Im deutschen Marktgebiet von NCG lag der Day-Ahead zuletzt 25 Cent im Minus bei 17,85 Euro/MWh, während der März-Kontrakt um 33 Cent auf 17,68 Euro/MWh nachgab.

 
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Montag, 27.02.2017, 15:40 Uhr