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Enerige & Management > Gas - Gasspeicher Haidach wird besser angebunden
Bild: Bilfinger
GAS:
Gasspeicher Haidach wird besser angebunden
Der Gasspeicher Haidach bei Salzburg wird an die gerade entstehende Gaspipeline Monaco angebunden und erhält damit einen leistungsstärkeren Anschluss an das deutsche Gastransportnetz.
 
Rund zehn Jahre nach seiner Inbetriebnahme soll der Erdgasspeicher im österreichischen Haidach, nordöstlich von Salzburg und nur wenige Kilometer von der österreichisch-deutschen Grenze entfernt gelegen, mit einem weiteren Anschluss besser an den deutschen Gasmarkt angebunden werden.

Wie die Speichergesellschaft Astora weiter mitteilt, muss für den geplanten Anschluss an die neue Monaco-Pipeline etwa ein Kilometer Leitung im deutsch-österreichischen Grenzgebiet bei Burghausen/Überackern verlegt werden. Die Anteilseigner des Speichers, der Gaskonzern Gazprom, der Erdgashändler Wingas und der österreichische Gasproduzent RAG, wollen rund 7 Mio. Euro in die Leitung und eine Übergabestation investieren.

Der Fernleitungsnetzbetreiber Bayernets hat mit dem Bau der Monaco-Pipeline von Burghausen nach Finsing bei München, mit der die Versorgungssicherheit in Süddeutschland gestärkt werden soll, Anfang Mai begonnen; sie soll 2018 in Betrieb gehen. Die Anbindung des Speichers Haidach soll 2018 gebaut werden und ab Anfang 2020 betriebsbereit sein.

Bislang ist der Erdgasspeicher Haidach, in dem mehr als 2,6 Mrd. m3 nutzbares Erdgas gelagert werden können, über den deutsch-österreichischen Gasknotenpunkt Burghausen/Haiming an das deutsche Gasnetz angebunden. Wegen ungenügender Transportkapazitäten in Süddeutschland konnte er von deutscher Seite bislang nur eingeschränkt genutzt werden. Mit dem neuen Anschluss sollen auch feste temperaturabhängige Kapazitäten zur Verfügung stehen.

„Die Leistungsfähigkeit des Speichers Haidach kann mit der neuen, zweiten Leitung deutlich besser genutzt werden“, erwartet Andreas Renner, Geschäftsführer der Astora GmbH & Co. KG mit Sitz in Kassel. Der deutsche Speicherbetreiber vermarktet mit 930 Mio. m3 etwa ein Drittel der Speicherkapazitäten in Haidach.

 
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Dienstag, 30.05.2017, 14:38 Uhr